Donnerstag, 4. Februar 2016

Familienaufstellung mit Figuren selbst durchführen


























Ich habe schon ein paar mal bei Familienaufstellungen mitgemacht und war jedes mal sprachlos. Ich war nicht nur als Zuschauerin dabei, sondern auch als Stellvertreterin, diese Sitzungen haben mich energetisch sehr mitgenommen, so dass ich mich jedes mal zitternd wieder hinsetzte.

Normalerweise wird die Familienaufstellung in Gruppen, oft auch in Einzelsitzungen mit einem Therapeuten durchgeführt. Ich mache es für mich alleine, wenn ich das Gefühl habe, festzustecken.

 Familienaufstellung mit Figuren selbst durchführen


Dieses Mal habe ich mich und das Tun aufgestellt. Ja, richtig, man kann auch Situationen, Probleme, Krankheiten etc. aufstellen. Wichtig ist, dass man den Verstand ausschaltet und jedem Impuls, die Figuren zu bewegen oder weitere dazu zu stellen, folgt, ohne es zu hinterfragen.

Warum das TUN?


Weil sich in den letzten Tagen ein Muster bezüglich meiner Esssucht abgezeichnet hat: ich habe eine Blockade festgestellt. Mein TUN ist blockiert!! Statt etwas zu tun, mit dem, was ich vorhabe anzufangen, esse ich. Und das geht gar nicht.

 Ich mache das Familienstellen rein intuitiv und befolge keine Regeln! (wie z.B. möglichst neutrale Figuren zu benutzen...) Also bitte keine Kommentare von Profis bez. der Richtigkeit etc. hinterlassen und auch keine Belehrungen oder Warnungen vor der Methode: Das alles ist mir EGAL. :-)

 Hier also die Bilder und eine kurze Beschreibung:


Ich und das Tun ;-)

Wir stehen uns gegenüber, dann setze "Ich" mich hin. Eine große, männliche Puppe stellt sich zwischen mich und das TUN. Sie schaut mich an.








Ich muss weg!! Ich rutsche nach hinten, so dass der Abstand zwischen mir und den beiden anderen Figuren größer wird.








Ich folge dem Impuls, eine weibliche Figur hinter mir aufzustellen. Es fühlt sich gut an. Sie stärkt mir tatsächlich den Rücken!









Ahninnenreihe?? Eine weitere Figur stärkt mir den Rücken!










"Ich" verneige mich vor der männlichen Figur und sage: "Danke, dass du mich begleitet hast, ich brauche dich nicht mehr." Dann kippt die "Ich"-Figur nach vorne und die männliche Figur wird umgestoßen. Sie fällt zur Seite...







Nach einer Weile gehe ich auf das "Tun" zu und wir fassen uns an den Händen. :-)










:-D

Ich lasse das Bild auf mich wirken und deute es hier auch bewusst nicht.




Dir alles Liebe
Helena














Kommentare:

  1. Liebe Helena ,das hat mich echt umgehauen ,ich kann mir denken wer die männliche Figur ist :D
    Liebe Grüße Karina

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  2. Liebe Karina, ja, ist klar... ;-) wobei ich es auch spannend finde, sich weg von den Personen, hin zu Energiequalitäten zu bewegen. Also z.B. die männliche Figur als eine männliche Eigenschaft zu betrachten. LG Helena

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