Freitag, 11. Dezember 2015

Warum vegan? Und warum kein veganes Dogma.

 Ich glaube, ich werde erwachsen. ;-) Weil ich merke, dass ich keine Dogmen mehr mag. Auch das vegane Dogma mag ich nicht mehr. Das sich Bekriegen und Vorwerfen und Kritisieren und Argumentieren zwischen den Omnivoren und den Veganern...

Aber ich liebe einfach die vegane Idee, den Gedanken dahinter, das Gefühl, das ich habe, wenn ich daran denke, wie es wäre, wenn es keine Tierhaltung gäbe...

Es gibt die ethischen und die gesundheitsbewussten Veganer und diejenigen, die aus beiden Gründen keine Tiere essen.

Was bin ich denn?? Bei mir ist es eine Herz-Entscheidung, obwohl ich mich gar nicht zu 100% vegan ernähre.

Bin ich dann keine Veganerin? Na dann eben nicht, auch ok. Ìch ernähre mich fast pflanzlich, immer wieder gibt es Ausnahmen, auch nicht vegetarische, die hauptsächlich durch die Esssucht bedingt sind.

Und ich glaube, dass das alles überhaupt nicht so schlimm ist. Ich glaube, dass wir alle in irgendeinem Prozess stecken und unseren Weg auch annehmen sollten. Statt sich auf andere zu konzentrieren, sollten wir vermehrt uns selbst reflektieren, sich beobachten, ohne zu urteilen und aus jeder "Niederlage" und aus jedem "Sieg" unsere Schlüsse ziehen.

Warum vegan?

Samstag, 5. Dezember 2015

Esssucht - Gedanken über das Essverhalten der Erwachsenen und Kinder, Zucker ist eine Droge





Überall hört man ja, dass die Menschen immer dicker werden. Die Ärzte, Wissenschaftler und sonstige Experten schlagen Alarm: Wir essen zu viel Fett, zu viel Zucker und bewegen uns zu wenig. Soweit so gut. Stimmt ja. Die Lösung wäre also ganz einfach: weniger Fett, weniger Zucker, mehr bewegen. Und doch sind die Menschen und vor allem die Kinder so dumm und essen diesen Mist. *Ironiemodus aus*

Was ist nur los? Warum kennen wir alle die Lösung und geben uns trotzdem die volle Dröhnung, unbeachtet der gesundheitlichen Konsequenzen? Warum können Menschen, die zig Kilo Übergewicht haben, nicht einfach die Ernährung umstellen und abnehmen? Klärt man nicht genug auf oder vielleicht klärt man nicht richtig auf?

Dienstag, 29. September 2015

Ein Zeitungsartikel und ein glückliches Ich


































Ja wohl, wir sind in der Tageszeitung! :-D

Fühlt sich lustig an, für eine Person, die bis vor, sagen wir mal, einem Jahr alles getan hat, um nicht aufzufallen!! Die nicht am Leben teil haben wollte, aus Angst vor Kritik und vor dem "ich bin nicht gut genug" Gefühl.

Jetzt fühlt es sich gut an, es macht glückich, nicht weil man sich wichtig vorkommt, sondern gerade weil man sich nicht mehr so wichtig nimmt! Paradox?? Lass sie doch lachen, lästern, dich bewundern, sich mit dir freuen, mit dir gehen, mit dir glücklich sein! Alle sind eingeladen, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen! :-) das Leben ist schööööööön! Und magisch....

Freitag, 5. Juni 2015

Die Körper Typen, Selbstfindung



























Heute habe ich Lust, wieder etwas über die Körper Typen zu schreiben. Der erste Post über dieses Thema ist schon sehr lange her. Nicht, weil es mich nicht mehr interessiert, im Gegenteil: die Körpertypen nach dem Enneagramm sind zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden und gerade weil sie so alltäglich geworden sind, schiebt sich immer ein anderes, "akutes" Thema davor.

Vor ca. 1 Jahr (oder länger??) kam ich mit diesem Thema in Berührung. Anfänglich konnte ich mir natürlich nur die Theorie aneignen und meines Wissens gibt es nur ein Buch zu diesem Thema, so dass die Infos zwar schon umfangreich sind aber die Interpretation einseitig ausfällt. Nach der Lektüre war ich fasziniert aber dennnoch leicht verwirrt. Ihr kent das sicherlich: man fängt an, sämtliche Leute einzuordnen und stellt fest, dass die wenigsten so eindeutig einem Typ entsprechen, so dass die Theorie dann unglaubhaft erscheint.

Und dann beobachtete ich einfach. Jeden Menschen, den ich vom Charakter kannte, wie meine Kinder und Bekannte, verglich ich mit den Aussagen des Buches. Und ich kam zu dem Schluss, dass sich jeder Mensch in einem Dreierfeld bewegt. Die lineare Darstellung ist zwar nicht richtig, da sich die Energie im Kreis bewegt, aber einfachheitshalber schreibe ich die Typen hier so auf:

Lunarer - Venusischer - Merkurischer - Saturnischer - Marsicher - Jovialer - Lunarer.............        Sonne (als Verstärkung der einzelnen Typen)

Auf dieser Linie bewegt sich jeder Mensch, d.h. dass ich z.B. jovial-lunar-venusisch bin. Je nach Alter, momentaner Lebensaufgabe, Umfeld, tendiere ich zu einem der Typen. Als ich noch frisch gebackene Mutter war, bewegte ich mich im venusischen Bereich, jetzt kommt der Anteil des Jovialen immer mehr zum Vorschein und möchte unbedingt beachtet werden. (Kreativität)
Der Lunare schlummert immer im Hintergrund und gibt meiner Persönlichkeit die Schwere und auch das Vermögen, in die Tiefe zu gehen.

Die genaue Beschreibung der einzelnen Typen würde den Rahmen hier sprengen (vllt schreibe ich darüber ein Buch??), ich kann sie nur andeuten. Zumal jeder Mensch eben auch die Merkmale des vorherigen und des nachfolgenden Typs in sich trägt. Und diese Mischung macht die Zuordnung eben so schwierig.

Am einfachsten ist es ertsmal zu wissen, dass es die passiven Typen : jovial, lunar, venusisch und die aktiven : merkurisch, saturnisch und marsisch gibt.

 Die passiven sind die beleibten, runden, mit nicht so gut ausgeprägten Muskeln. Sie sind langsamer und gemütlicher als die aktiven, der Grad der Passivität richtet sich danach, ob bereits oder noch ein Einfluss des aktiven Typs vorhanden ist. Das heißt, ein jovial-lunar-venusischer ist komplett passiv, ein marsisch-jovial-lunarer hat noch die aktiven Impulse des Mars und wird sich ab und zu noch zur Aktivität aufraffen können. Der merkurisch- saturnisch-marsischer Typ dagegen muss sich bewegen, sei es nur auf der geistigen Ebene. Ein Fehlen der Aktivität wird ihn krank machen. Die aktiven Typen sind logischerweise die dünnen, mit gut asugeprägten Muskeln. Und auch hier: ein saturnisch-marsisch- jovialer wird dank Jupiter mehr Leibesumfang haben, als der merkurisch-saturnisch-marsischer. Die Stärken der passiven Typen sind Kreativität, Einfühlungsvermögen, Humanität. Die aktiven Typen sind sportlich begabt und mehr an trockenen Themen interessiert. Das nur ganz grob...

Und wozu das Ganze??? Ist man hinterher schlauer als vorher? Ich schon! :-D

Mir hilft es, mich selbst zu finden. Wenn man in einer Doktrin aufgewachsen ist, die einem Menschen ein bestimmtes Konstrukt vorgibt, das erstrebenswert ist, wird man daran kaputt gehen, diesem entsprechen zu wollen. Ich kann hier natürlich am besten von mir schreiben, deswegen die vielen Ichs: mein Leben war davon geprägt, einem Ideal von Frau zu entsprechen, die ich gar nicht bin. Mein Vater, ein Sportlehrer, sah in mir als Kind eine Sportlerin, die ich gar nicht bin. Seine Enttäuschung habe ich mein ganzes Leben getragen. Meine kreative, künstlerische Seele wurde null beachtet, sie gab es quasi nicht. Und so habe ich über 30 Jahre nach mir gesucht. Und ich habe mich gefunden. Die Körper Typen haben mir eine Einsicht gebracht, die für mich entscheidend war. Ich bin ein Körper Typ, so wie ich bin, ist mir in die Wiege gelegt worden, es hat einen Sinn, dass ich so bin, wie ich bin. Ich muss und kann nur meinem Körper Typ entsprechen, nur das ist meine Bestimmung.

Jeder hat schon mal die Äußerung über die "Dicken" gehört: undiszipliniert, manchmal schlampig, bequem, faul aber auch lustig, gesellig, kreativ... Das sind tatsächlich die Eigenschaften des passiven jovialen Typs. Der aktive Saturn, das ist der lange, dünne, ist dagegen organisiert, gemäßigt, ernst. Da wir in einem Saturn- Zeitalter leben, sind diese Typen heute diejenigen, die bevorzugt werden.

In den letzten Tagen habe ich angefangen, Lieder zu schreiben. Das einzig Gute meiner Kindheit ist wohl, dass ich Klavier spielen kann, obwohl es damals eine Qual war, Bach und Mozart zu üben. So hat alles seinen Sinn. Es nimmt mich komplett ein, noch mehr als das Malen. Ich könnte es den ganzen Tag machen, komme nur zum Essen in die Küche, wenn mir schummrig wird... Ich habe es mit meiner Familie besprochen, die Wohnung sieht natürlich dementsprechend aus... ;-) Aber ich möchte das Lied zu Ende schreiben.

Was ich Euch auf den Weg geben möchte ist eine alte, unscheinbare Wahrheit: macht Schluss damit, jemandem ähnlich sein zu wollen, hört auf Euch mit Diäten und Sport im Kopf zu quälen. Macht es, wenn es Euch Spaß macht und lasst es, wenn es Euch Qualen bereitet. Ihr seid nicht willensschwach, Eure Stärken liegen ganz woanders, und es lohnt sich, diese zu suchen und zu leben. Dann nämlich braucht Ihr kein Essen mehr, um die unterdrückten Sehnsüchte zu betäuben, dann seid Ihr eins mit Euch selbst, dann lebt Ihr wirklich.

Helena