Dienstag, 29. Juli 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", siebte Strophe: Zusammen um jeden Preis...


In der siebten Strophe meines Gedichtes "Bekenntnisse einer Ehefrau" geht es um ein sehr schwieriges Thema: Die Auseinandersetzung innerhalb der Beziehung, die oft zu gewaltsamen Übergriffen ausartet. Oft wird auch ein zweites Thema todgeschwiegen: der Missbrauch an Kindern. 

siebte Strophe:

Doch sind wir mal ganz ehrlich,
so ein Glaube ist ziemlich gefährlich.
Er lässt zwei Menschen sich bekriegen,
oft wird jahrelang geschwiegen,
nach außen muss man sich verbiegen,
denn das Drama wird verschwiegen.
Es gibt Opfer, es gibt Täter,
Söhne, Mütter, Töchter, Väter...
Schuld und Scham hält alles zusammen,
wo es doch mal so romantisch angefangen hat...




Gehört Gewalt an Frauen nicht längst der Vergangenheit an?


Vor nicht allzulanger Zeit las ich in der Tageszeitung einen Artikel über die häusliche Gewalt. In jeder dritten Ehe gibt es gewaltige Grenzüberschreitungen, Vergewaltigungen werden in einer Ehe gar nicht mal als solche betrachtet... Da dachte ich spontan an die osteuropäischen Länder, da ich selbst ursprünglich aus einem solchen komme, und die Mentalität der Osteuropäer kenne. Doch wie überrascht war ich, als ich erfuhr, dass die meiste Gewalt in den nordeuropäischen Staaten stattfindet.  Der Menschenrechtskommissar des Europarates, Nils Muiznieks sagte, dass täglich in Europa zwölf Frauen aufgrund von geschlechtsspezifischer Gewalt sterben würden!

"Gewalt gegen Frauen gehöre immer noch zu den am weitesten verbreiteten Verletzungen der Menschenrechte in Europa, so Muiznieks. Eine kürzlich erschienene UN-Studie zeige, dass häusliche Gewalt für 28 Prozent der vorsätzlichen Morde in Europa verantwortlich sei." Es sind Zahlen, die mich persönlich schockieren. 
Die neuesten Berichte von den Vergewaltigungen in Indien zeigen zudem, dass die Zustände weltweit noch viel schlimmer sind.
Es ist einfach unglaublich, dass es trotz des Fortschrittes und der Bildung selbst in Europa zu solchen Taten kommt. Selbst in meinem Bekanntenkreis kann ich von einem solchen Fall berichten. In einer nach außen völlig intakten Partnerschaft soll es Übergriffe gegeben haben. 
Im Heimatdorf meines Mannes war das Besaufen und das anschliessende Verprügeln der Frau an der Tagesordnung. Genauso wie der sonntägliche Gang in die Kirche.

Es wird Zeit, aufzuwachen.


  Es wird Zeit, die eingefahrenen Pfade zu verlassen. Die gesellschaftlichen Normen, die aus der Frau ein schwaches Wesen gemacht haben, müssen wir unbedingt abschaffen! Ihre Wurzeln liegen weit, weit zurück, ich möchte fast behaupten, dass sie aus der Zeit unserer Verwandten aus dem Tierreich stammen. Wenn man sich die Schimpansen und ihre Rangordnung anschaut, sieht man, dass die Weibchen absolut nichts zu sagen haben. Wird ihr Junges von anderen Halbwüchsigen gemobbt, ist sie sogar gezwungen die Gruppe heimlich zu verlassen. Sie versteckt sich und ihr Kind, um es vor den Übergriffen zu schützen. Doch der Anführer ist gnadenlos. Er ruft seine Männchen zusammen und sie starten eine Hetzjagd, bis sie die Ausreisserin gefunden haben. Je länger sie weg war, desto härter fällt die Strafe aus...

Wir haben uns aus den Schimpansen weiterentwickelt, leider... Wären wir Nachkommen der Bonobos, bei denen das Matriarchat herrscht, wäre nicht die Gewalt das Mittel zur Lösung der Probleme, sondern Sex (weiblicher Sex :-)).
Nun ist es aber so, dass das Patriarchat bei uns vorherrschend ist, was aber nicht so bleiben muss.
Ich glaube tatsächlich, dass sich mit der Erweiterung des Bewusstseins die Qualität des Denkens und Fühlens vom männlichen zum weiblichen Pol verschieben wird. 
Wir müssen uns dahin entwickeln, es gibt gar keinen Weg daran vorbei.
 Die Evoluton geht weiter. 

der Anfang 

 achte Strophe

Liebe Grüße
Helena

Samstag, 26. Juli 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", sechste Strophe: Verbunden oder gebunden?


Heute stelle ich Dir die sechste Strophe meines Gedichtes vor, in der es um die Idee des Heiratens geht... Ist es ein von der Gesellschaft oder gar von Gott gewolltes Ritual? Wann macht es Sinn, zu heiraten? Meine Gedanken dazu wie immer unter dem Bild.

sechste Strophe:

Nur wo ist die Liebe hin,
die der Ehe und dem Leben gibt ihren Sinn?
Wir haben sie ein wenig aus den Augen verloren
und nun schmeckt uns die Ehe leicht vergoren.
Oder ist sowieso die ganze Ehe
eine illusorische Schnapsidee?
Zwei Menschen, die einander gefallen,
sind schnell der körperlichen Liebe verfallen
und machen leider den Fehler zu wissen,
der liebe Gott hat sie zusammen geschmissen
und zwar für immer und ewig!

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Warum heiraten wir überhaupt? Warum heiraten Frauen lieber als Männer? 


Ich habe mal ein tolles Buch gelesen, das zwar schon etwas älter ist, das Problem aber genau beschreibt: Der  Cinderella-Komplex von Colette Dowling. Gut, die Zeiten ändern sich und das Selbstbewusstsein der Frauen entfaltet sich immer mehr, doch die tief verwurzelte Angst der Frau vor dem Verlassen werden und ihr Wunsch nach Schutz und Versorgung bestimmen immer noch oft das Leben der Frau. 


Viele Frauen, die nach Liebe lechzen (wie ich es auch tat), sehen in einer Heirat (oder einer Schwangerschaft) den Garant für eine unversiegbare Liebesquelle. Den Partner an sich zu binden, ohne wirklich mit ihm verbunden zu sein.... Leider ist dieser Schritt an der Tagesordnung. Man macht es, weil es irgendwie Zeit wird. Weil man ja schon so lange zusammen ist....damit die Beziehung nicht total einschläft, heiratet man endlich. Oder weil die Frau ja langsam in die Jahre kommt und man ernsthaft die Familienplanung in Angriff nehmen sollte. Was sich ja ohne Schein nicht soooo toll anfühlt. Schliesslich soll der Versorger dann auch bleiben und nicht auf die Idee kommen, sich nach einer anderen Möglichkeit umzuschauen. Rein biologisch bedingt. Sowohl unsere Angst davor als auch die möglichst große Streuung des männlichen Samens. (Was hat sich Mutter Natur nur dabei gedacht, das ist der Beweis für ihren Hermaphroditismus... )
Oder aber es wird in der überschwenglichen Euphorie der ersten Verliebtheit geheiratet, was sicherlich beglückender ist jedoch nicht unbedingt die Dauerhaftigkeit erhöht.

Was kann man denn den Mädchen oder Frauen raten? Heiratet nicht, lasst das Kinder kriegen?
Geht ja irgendwie nicht und wäre auch nicht richtig. Ich würde jedem Mädchen, was ich mit meinen Töchtern auch tue, zu vermitteln versuchen, dass die wahre Liebe NICHT in einer Beziehung zum Mann zu finden ist.
"WAAAAAS? Ich glaube aber an die Liebe meines Lebens, ich glaube daran und du bist eine desillusionierte Kuh, und wirst mich nicht davon abhalten!"
ÄÄähm ja. Eigentlich alles richtig, bis auf die Kuh vielleicht.
Desillusioniert zu sein empfinde ich persönlich als ein großes Geschenk. Denn nur dieser Zustand macht es mir möglich, bei mir zu sein. Das zu tun, was ICH möchte und nicht irgendein Mann, von dem ich mir das erhoffe, was er mir eh nicht geben kann, weil es mir NIEMAND geben kann. Ich weiß, dass die Illusion der romantischen Liebe zwar die Kassen mit Geld füllt, aber niemals imstande ist, meine Seele mit Glück zu erfüllen.
Unter welchem Druck das speziell die Männer stellt, ist unvorstellbar! (Natürlich gibt es auch hier wieder das Umgekehrte, also Männer die ihre Liebste lebenslang nur für sich haben wollen und Frauen, die nicht so gerne drauf eingehen werden.)
Es wird Zeit, das hier ein Paradigmenwechsel stattfindet. Die Rollen, die beide Geschlechter angenommen haben, sind wirklich längst überholt. Wir Frauen sind keine kleinen Prinzesinnen mehr und unsere Männer keine Prinzen auf einem weißen Ross, die uns erlösen sollen. Wem das zu übertrieben vorkommt, denke bitte darüber nach, womit unsere Töchter täglich von den Medien gefüttert werden. Diese Bild setzt sich in den Gehirnen fest, ob wir wollen oder nicht. Und das ist auch gewollt, denn diese Gesellschaftsstruktur bringt viel Leid und viel viel Geld....

der Anfang

siebte Strophe 

Alles Liebe,

Helena

Dienstag, 22. Juli 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", fünfte Strophe: Auseinandergelebt

Wir sind bei der fünften Strophe meines Gedichtes "Bekenntnisse einer Ehefrau" angekommen. Das Thema heute ist, glaube ich in langjährigen Beziehungen allgegenwärtig: kaum noch gemeinsam verbrachte Zeit, die das Zusammensein erst lohnenswert macht. (Ist das so?) "Wozu bin ich denn noch mit dir zusammen? Wir machen eh nichts mehr gemeinsam, wir haben uns 
auseinandergelebt..." 


Fünfte Strophe:
So...nun stehen wir da in unserer Ehe,
du dort, ich hier, und wie ich es sehe,
hat eine Ehe für mich kaum noch Sinn,
ich denke gar nicht an einen Gewinn
für einen von den Eheleuten,
denn sollte die Ehe nicht bedeuten,
dass man gemeinsam
und unaufhaltsam
der Liebe wegen sich ewig liebt?




 alte Version

 

Kann man sich überhaupt auseinanderleben? Oder ist ein gemeinsames Erleben wirklich ein Garant dafür, dass man eine glückliche Beziehung aufrecht erhält? 



Meiner Meinung nach ist das Auseinanderleben nur eine Folge. Nicht wie so oft dargestellt, eine Ursache für eine missglückte Beziehung. Denn es kann nur dazu kommen, wenn mindestens ein Partner der Zweisamkeit in dieser Beziehung keinen bedeutenden Wert beimisst. Und das wird er nur dann tun, wenn ihm alles Andere wichtiger erscheint als der Partner selbst. Und das wiederum ist nur möglich, wenn keine echten Gefühle da sind. 

Sind denn echte Gefühle nach einer jahrelangen Beziehung noch möglich? Oder kann man davon ausgehen, dass alles nur noch aus Gewohnheit geschieht oder eben nicht geschieht? Was nützt es, wenn man sich um eine Beziehung zu retten, vornimmt, ab jetzt mehr Zeit miteinander zu verbringen, wenn keine Gefühle da sind?


 Je mehr ungelöste Konflikte eine Beziehung belasten, desto schneller kommt es in alltäglichen Situationen zu Auseinandersetzungen. Die unterschwellige Schuldzuweisung und Projektion macht es irgendwann unmöglich, dem Partner unvoreingenommen entgegenzutreten. Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt und so interpretiert, dass es in das eigene Konstrukt aus Schuld und Schmerz rein passt. Es ist nicht verwunderlich, dass man irgendwann getrennte Wege geht, sich buchstäblich aus dem Weg geht. Wenn man sich dann nichts mehr zu sagen hat, weil neben dem verbindenden Gefühl auch noch die verbindenden Interessen abhanden gekommen sind, nennt man den Zustand "sich auseinandergelebt zu haben".

 Ist also die Suche nach Konfliktlösungen der Weg aus der Krise? Kann eventuell ein Dritter zu Annäherung beitragen, indem er uns den Standpunkt unseres Partners vermittelt? Ändert dies etwas an der Schuldzuweisung, fühlt man sich dadurch vom Partner verstanden, so dass die Gefühle wiederkommen können? Oder möchte man sich nur bestätigt fühlen? In seinen Empfindungen, in seinem Schmerz?

Andererseits ist es durchaus möglich, eine liebevolle Wochenendbeziehung zu leben. Denn wenn beide Partner wirklich den Wunsch verspüren, miteinander Zeit zu verbringen und einander nah zu sein, wird eine räumliche Trennung dies nicht verhindern können. Es sei denn, einer der Partner ist nicht in der Lage allein zu sein, und "benutzt" die Partnerschaft, um sich selbst nicht spüren zu müssen. Wenn das Aleinsein zur Einsamkeit wird und nicht ertragen werden kann, weil die Sehnsucht nach Liebe zu groß ist, wird die Erfüllung im Außen gesucht, in einem Partner, der diese auch stillen soll. Möglichst jeden Tag. Und nicht nur am Wochenende. Wenn dann ein neuer Partner vor der Tür steht, heißt es oft: "Es ging nicht mehr, wir haben uns auseinandergelebt."

Wie kann man diesen Zustand verhindern? Oder eine Beziehung wieder herstellen, wenn dieser schon eingetreten ist? 


Ich denke, es kommt drauf an, ob beide Partner bereit sind, an der Beziehung zu arbeiten. Grundsätzlich ist es jederzeit möglich, wieder zueinander zu finden. Aber, solange das Ego auf sein Recht besteht, werden wir nicht in der Lage sein, dem Anderen wirklich zu begegnen. Deswegen gibt es nur einen Weg: über das Erkennen des Ego. Wenn beide Partner bereit sind, für den anderen da zu sein, kann die Ehe ein großer Gewinn sein. Dann kann man durchaus den ganzen Tag getrennte Wege gehen, und sich am Abend in Harmonie und Liebe begegnen. Es geht nicht darum, wieviel Zeit ich mit meinem Partner verbringe sondern darum, ob ich bereit bin zu geben, ohne dafür etwas zurückzuverlangen. 



Alles Liebe

Helena


Sonntag, 20. Juli 2014

Innere Wandlung, Wachstum, Trauer, Problembewältigung

Wozu überhaupt ein Blog?


Nun schreibe ich erst seit ein paar Tagen auf meinem Blog und schon hat es mich sehr verändert. Meine inneren Schichten kommen nach und nach zum Vorschein. :-) Inspiriert durch andere Künstler auf Facebook ist mir klar geworden, dass über vielem, was ich bis jetzt geschrieben und gemalt habe, eine gewisse Schwere liegt. Was ja an sich nicht schlimm ist. Das Erkennen eines Problems ist meistens mit negativen Gefühlen verbunden, sonst würden wir es nicht als ein Problem empfinden. 

Die andere Art, mit Krisen umzugehen wäre, sie "abzugeben" um dann im positiven Erwarten auf die Lösung zu kommen. Und darin möchte ich mich üben.
Positiver werden, mich mit schönen Bildern, Düften, Affirmationen umgeben, die mich inspirieren und Freude am Geben entwickeln.


 Natürlich birgt das alles auch ein Risiko. Ich kann all die schönen Sachen benutzen, um vor den Problemen zu fliehen, um mich abzulenken. Dann gären sie weiterhin im Unterbewusstsein und richtig glücklich fühle ich mich dann auch nicht. Die Kunst besteht also darin, mich positiv auf mein Problem zu fokussieren, was nur gelingen kann, wenn ich das Problem als ein Teil meines Ego betrachte. Wenn ich mich sowohl von meinem Problem als auch von meinem Ego distanzieren kann.
Am besten helfen mir in schwierigen Momenten Sätze, die ich ständig wiederhole, um die negativ geladenen Gedanken nicht zuzulassen. Ich sage mir z.B.: "Alles geschieht zu meinem Wohl", " Ich habe Vertrauen", "Alles ist gut, so wie es gerade ist". Natürlich gibt es Probleme und Situationen, in denen einem solche Sätze nicht über die Lippen gehen. Es ist zu schmerzhaft, man versinkt völlig im Schmerz. 

Dann hilft nur eins: Jede freie Minute dazu benutzen, um in die universelle Liebe einzutauchen. 
Wenn sich die Seele mit dem Ego identifiziert und im Schmerz versinkt, hilft keine Psychotherapie und keine Ablenkung. Dann muss man die Anbindung nach oben suchen, denn ohne diese Kraft schafft man es nicht. Unser Verstand wird mit Gesprächen und Verhaltenstherapie zurecht kommen und aus ihnen einen Nutzen ziehen können, aber nicht unsere Seele. Diese tiefe, unbewusste Trauer, die einen traumatisierten Menschen begleitet, kann nur gelöst werden, wenn wir unser Herz öffnen und die Liebe rein lassen. 

Doch wie kann so ein "Herz öffnen" aussehen? 


Ich bin doch hilfsbereit, mitfühlend, ehrlich... mein Herz steht für alle offen. Stimmt. Ich orientiere mich an Anderen, arangiere mich mit ihnen und mit meinem Leben aber verspüre ich dabei auch Glück? Kann ich sagen, dass es mich erfüllt? Oder lebe ich von einem Wochenende zum anderen, von einem Urlaub zum anderen und bin froh, wenn endlich die schöne Rentenzeit anfängt? Der springende Punkt ist nämlich, ob ich mein Leben bejahe, ob ich es liebe, so wie es ist.  Ob ich dankbar bin und ob ich annehmen kann. Ohne zu urteilen, ohne zu kritisieren.

Es ist eine Dauerübung, immer wieder werde ich von meinem Ego auf die Probe gestellt. Und immer wieder bekomme ich die Chance, ihm zu widerstehen. Die Chance, innerlich ein Stückchen zu wachsen.

Alles Liebe

Helena

Mittwoch, 16. Juli 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", vierte Strophe: Geil oder weiblich? Die Frau als Sexobjekt

Die vierte Strophe meines Gedichtes geht noch genauer auf das Thema Sexualität ein, wobei es mir hier besonders um die visuellen Reize geht, die von einer Frau als Sexobjekt ausgehen. Sie werden von den Männern als ein einfaches Triebmittel angesehen, da sie ihnen ein körperliches Abreagieren erlauben, ohne auf die Partnerin wirklich eingehen zu müssen. Beispiel Prostitution...

 vierte Strophe:

Ich hab` keine Lust mehr zu verführen,
ich muss mich nicht mehr abreagieren.
(irgendwie tust du mir da ein bisschen Leid)
Ich kann sogar etwas länger pausieren.
Und wenn es doch hormonbedingt so weit ist,
dann weiß ich selbst, wie es am schönsten ist.
Ich muss mich dafür nicht mal verkleiden,
ich kann mich auch so nämlich ziemlich gut leiden.
Denn meine Vorstellung von Weiblichkeit
ist eine, die nicht an Oberflächlichkeit 
gebunden ist.

 

Machen wir es den Männern zu einfach?

 

Je nach Alter, Typ und Verfassung hat jeder Mensch so seinen eigenen Bedarf... Doch grundsätzlich kann man wohl sagen, dass Männer sexorientierter sind als Frauen. Glücklich diejenigen, bei denen es einfach passt! Sie haben sich gefunden und werden meine Ausschweifungen wahrscheinlich für absolut übertrieben halten. Für die glücklichen schreibe ich aber nicht. Ich schreibe für diejenigen, die mit dem zunehmenden Fetischismus der Körperlichkeit nicht einverstanden sind. Die innerlich spüren, dass hier irgendetwas nicht stimmt.

 Mir geht es gar nicht so sehr um die Frage, ob Frau als Sexobjekt angesehen wird oder nicht, denn das steht für mich außer Frage. Das wurde sie schon immer und wird es immer noch. Das ist aber auch von der Natur so gewollt und wird kaum zu umgehen sein.
Nur, da können die modernen Antifeministinnen so laut schreien wie sie wollen, seinen Körper zur Schau zu stellen und ihn jedem anzubieten hat für mich nichts mit  sexueller Freiheit und Selbstbestimmung zu tun. Ich frage mich immer wieder, warum manche Frauen diesem (männlichen) Wunsch nachgehen.

 Außen vor lasse ich hier diejenigen, die aus Verzweiflung und finanzieller Not ihren Körper verkaufen müssen. Es schafft ein großes Leid. Gerne werden Bilder von großen und berühmten Huren wie Domenica als Aushängeschild dafür benutzt, dass Prostitution doch gar nicht so schlimm sei. Es soll den Eindruck machen, dass es manche Frauen sogar gerne machen... Domenica hat sich sehr dafür eingesetzt, dass Frauen  aus dem Milieu wieder aussteigen können. Wohl kaum, weil es ein erfüllender Beruf ist. Dass selbst die "Großen" ihren Schmerz und ihre Sehnsucht nach einer anderen Art von Liebe letztendlich in Drogen und Alkohol zu versenken versuchen, wird entweder verschwiegen oder als Nebenwirkung abgetan. So ist das halt im Rotlichtmilieu, doch WARUM ist das so?

Was ist mit Frauen, die sich gerne als immer bereites und williges Weibchen darstellen? Sind sie wirklich hormonbedingt so geil drauf, oder spielt da etwas ganz anderes eine Rolle... Nämlich die Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe? 

 

Wenn wir Domenicas Beispiel nehmen, fällt auf, dass sie 10 Jahre in einem Waisenhaus verbracht hat, bevor sie mit 17 einen Bordellbesitzer heiratete, der sich dann vor ihren Augen erschoss. Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen. So nach und nach erreichen uns immer mehr Berichte, was in den fünfziger Jahren in den Waisenhäusern los war. Wer behauptet, dass so eine traumatisierte Frau gerne und aus Lust am Sex zur bekanntesten und geilsten Hure Deutschlands geworden ist, der ist einfach nur dumm und sieht nicht die schlimme Realität, der Frauen ausgesetzt sind. Sie war die Beste, sie hat alle Wünsche ihrer Kunden erfüllt... wie traurig. 

 In unserer männlich dominierten Gesellschaft wird uns Frauen leider immer noch diktiert, wie wir auszusehen und was wir anzuziehen haben, damit wir gesehen, gelobt und geliebt werden.

 Die Anderen haben einen Schleier, wir haben den Minirock. Ist es übetrieben? In meinen Augen nicht. Nur kann man es den Männern kaum vorwerfen, denn sie haben es nur von ihren Vätern übernommen. Die Bilder, die sie als Kinder in sich aufgenommen haben, bestimmen ihr heutiges Verhalten der Frau gegenüber. Vorzuwerfen wäre lediglich die fehlende Bereitschaft, über das Verhalten nachzudenken. Aber auch das ist nicht mein Anliegen. Wir Frauen müssen herausfinden, wonach wir uns wirklich sehnen, was unsere wahren Beweggründe sind. Denn die Männerwelt entscheidet immer noch durch die Medien, wie weit die Frau gehen soll und muss, um erfolgreich zu sein. Und das Überschreiten der Grenzen wird zugelassen, nicht weil die Frau so geil drauf und endlich frei ist, dass kann sie auch für sich sein, dazu braucht sie nicht Millionen von Menschen. Die Grenzen werden überschritten, weil diese Frauen nach der Anerkennung Anderer lechzen, weil sie die Liebe außerhalb ihrer selbst suchen, weil sie ohne die Anderen emotional verhungern. Diese Art von Liebe und Anerkennung schmeichelt jedoch nur unserem Ego. Spätestens wenn die Erkenntnis da ist, dass diese Art von Liebe nichts, absolut nichts mit der echten Liebe zu tun hat, nach der sie darben, nehmen sich einige das Leben.....
 
 Ich empfehle jedem das Video  "Jugend ohne Kindheit", wenn du ein Kind im entsprechendem Alter hast, lass es mitschauen. Denn nur, wenn wir unseren Kindern ein anderes Bild von Weiblichkeit und Männlichkeit vorleben, haben wir eine Chance, eine Gesellschaft aufzubauen, die auf wahren Werten beruht und nicht durch Leid kompensiert wird.





Liebe Grüße

Helena

der Anfang


fünfte Strophe

hier schliesst sich der Kreis...



Montag, 14. Juli 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", dritte Strophe: Bettgeflüster

Heute teile ich Dir meine Gedanken zur dritten Strophe meines Gedichtes mit. Ich greife hier das Thema Sexualität, Erotik und Nähe innerhalb einer Beziehung auf. Wie kommt es dazu, dass es nach Jahren der Partnerschaft im Bett nicht mehr funktioniert? Welche Wünsche hat die Frau, was ist für den Mann wichtig?

dritte Strophe:
Das alles macht mich so unendlich müde,
es macht mich sogar frigide und prüde.
Erotik ist zum Hasswort mutiert,
Sex ist, wenn die Frau als Objekt fungiert.
Denn der Mann braucht ja sein tägliches Brot,
sonst kommt er ganz schnell in eine Art Not.
Wen interessiert es, dass die Frau gerne
mal auch ein wenig Wärme
empfangen würde,
außer der Samenflüssigkeit beim Geschlechtsverkehr?

Ist es möglich nach vielen Jahren Ehe, ein glückliches Liebesleben zu haben?


An diesem Thema kommt man in einer Beziehung nicht vorbei... Ein großes und wichtiges Thema, dass irgendwie trotz unserer zunehmenden Offenheit verschwiegen wird... Man(n) macht Witze darüber, lässt sich von der Medienwelt und ihren aufgeilenden Darstellungen immer mehr vereinnahmen und in der eigenen Beziehung bleibt Sex eine riesige Baustelle.
Der Mann will, die Frau nicht... oder die Frau will, aber nicht so wie der Mann es will. Es wird kaum miteinander kommuniziert, von einer Beziehung ist im Bett nichts mehr zu spüren... Ich möchte behaupten, dass hier der Sex begraben liegt... In der Unfähigkeit, uns wirklich zu begegnen...

Versteht mich nicht falsch, eine schnelle Nummer zwischendurch ist auch ok, aber wenn Sexualität nur zum Abreagieren da ist, dann ist Frust vorprogrammiert. Eine langjährige Beziehung hat nur eine Chance zu bestehen und zu wachsen, wenn sich nicht nur unsere Körper kurz treffen, sondern wenn auch unser Inneres mit dem Partner Kontakt aufnehmen kann. Früher haben es die Frauen einfach ertragen...doch ich meine, dass sich die Zeiten ändern und dass heute immer weniger Menschen irgendetwas ERTRAGEN WOLLEN. Wir müssen einsehen, dass wir uns mit nichts mehr abfinden müssen. Wir müssen authenthisch werden, um ein glückliches Leben führen zu können, und guter Sex macht eben auch glücklich ;-).

Doch was ist denn "guter Sex"? Für mich als Frau zählt nicht die Quantität, auch nicht wie lange man es treibt, oder ob man(n) alle strategischen Punkte bearbeitet, für mich zählt ganz allein die Energie, die ich dabei wahrnehme. Ist das eine rein weibliche Art der Wahrnehmung? Oder eine besondere Art der Wahrnehmung, die sowohl bei Frauen als auch bei Männern durchaus möglich ist? Die uns leider durch die Indoktrination der Kirche völlig abhanden gekommen ist? Wer von klein auf beigebracht bekommt, dass Körperlichkeit nur mit Scham und Schuldgefühlen in Verbindung steht, der kann doch unmöglich frei mit seiner sexuellen Energie umgehen, oder?


Was ist nur los mit uns Menschen, dass wir einerseits die natürliche Nacktheit nicht ertragen können und unsere Kinder "anständig erziehen" und andererseits Pornografie in fast jedem Haushalt Einzug hält?

 Die Deutschen sind ja Spitzenreiter im Pornokonsum,  habe ich gelesen. Es ist eine Art mehr oder weniger stille Revolution, wie damals in den 60zigern, wo die Frau plötzlich aus ihrem Hausfrauendasein erwacht ist. Ja, denn inzwischen machen die Frauen ja immer häufiger mit. Ich kann mir nicht helfen, aber für mich ist das alles nicht echt. Sowohl die Anti- als auch die Feministinnen machen meiner Meinung nach einen Fehler, sie wollen es den Männern gleich machen. OK, sie enttabuisieren den Sex, aber sie wollen unbedingt genauso geil und ungehemmt sein wie ihre Partner, vielleicht aus Angst, sonst alleine dazustehen?  Verstehe mich bitte richtig, ich möchte nur darauf aufmerksam machen, ob es wirklich der Wunsch der Frau  ist oder der des Partners... Gegen Freizügigkeit ist nichts einzuwenden, auch nicht gegen Phantasie im Bett, irgendwelche Spielzeuge und den ganzen Kram... Nur wenn man versucht, es den Pornodarstellern nachzumachen, wenn es nur um Sex geht, wird es auf die Dauer nicht funktionieren. Die Latte wird immer höher gelegt, bis die Reize nicht mehr ausreichen, um den nötigen Effekt zu erzielen. Und die Gefühle bleiben auf der Strecke. Sex ja, aber bitte mit Seele! 

der Anfang 

hier die nächste Strophe, mehr zum Thema Sexualität 

das erklärt alles... 

Liebe Grüße
Helena

Samstag, 12. Juli 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", zweite Strophe: Ich habe recht!

Heute stelle ich Dir die zweite Strophe des Briefes an den Ehemann vor. Es geht um die ständigen Streitereien, Missverständnisse und Rechthabereien, die das Familienklima vergiften. In manchen Beziehungen ist ein normales Miteinander nicht mehr möglich...

zweite Strophe:

Ist das unsere Egomanie?
Oder eine Art Schizophrenie?
Wir wollen doch nur unser Bestes geben,
wir schwören, dem Anderen alles zu vergeben
und doch bist du mein Feind, immer wieder
streite ich mit dir, verneine dich, immer wieder
will ich einfach nur mein blödes Recht behalten,
du sollst (bitte) endlich deine Klappe halten
und doch einfach einer Meinung sein mit mir...


"Die Alte gibt einfach keine Ruhe..."


 Eine Möglichkeit mit der Krise umzugehen, ist den Partner zur Rede zu stellen, um die eigenen Vorstellungen vom Zusammenleben im besten Falle bekannt zu geben. Im schlimmsten Fall wird versucht, sie dem anderen aufzuzwingen. Wenn ein Partner sehr auf seinem Standpunkt beharrt, wird der andere klein beigeben oder es gibt Krieg. Klein beigeben sorgt zwar für augenscheinlichen Frieden, doch auf lange Sicht wird der brodelnde Kessel irgendwann sowieso hochgehen. Entweder manifestiert sich eine lebensbedrohliche Krankheit oder der unterdrückte Partner hält es nicht aus und macht sich davon. Auch hier gibt es viele Facetten... je nach dem was für Muster aus der Kindheit übernommen worden sind, reagiert jeder von uns auf seine Art und Weise. Die Auslöser kann man an der Hand abzählen, doch ihre Kombination ist bei jedem anders.

 Eine tolle aber für mich schwierige Übung besteht darin, in einem Streitgespräch nicht auf sein Recht zu bestehen, nicht das letzte Wort haben zu wollen... Es ist wirklich sauschwer, probiere es mal aus! In dem Moment wo du zum Kontern ausholst, halte inne und beobachte was passiert, wenn du einfach nichts mehr sagst. Nicht weil du beleidigt bist und dich schmollend manipulierend abwendest ;-)... Beobachte dich und deine Reaktion. Es sind fast körperliche Schmerzen.... und dann stellt sich etwas anderes ein... man wird innerlich ein Stückchen größer...
Wenn du seine Gedanken gerne kennen würdest....die Frau und der Hirsch haben so ziemlich die gleiche Fellfarbe... ;-)...
Ich würde mich über Kommentare bezüglich der Übung freuen!

der Anfang

 dritte Strophe
 Liebe Grüße,

 Helena

Donnerstag, 10. Juli 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", erste Strophe: Die Ehe, eine Sackgasse? oder Dead End auf englisch...

Die erste Strophe meines Gedichtes  beschreibt die Situation in einer Beziehung, wo nichts mehr geht. Nach Jahren stellt die Ehefrau fest, dass die Beziehung keine mehr ist, dass das gemeinsame Leben nur noch eine Abfolge von Tätigkeiten darstellt, ein gefühlloses Nebeneinander. Sie ist unglücklich und nachdenklich... In Form eines Briefes versucht sie ihren Mann doch noch zu erreichen... Die Krise als Impuls?

Lieber Ehemann...

ich bin jetzt gerade ziemlich leer,
die Beziehung zwischen uns ist wahnsinnig schwer.
So viele Jahre sind vergangen,
so viele Fehler wurden begangen.
Wir könnten sie jetzt alle untersuchen,
uns fragen, warum nach den wenigen Versuchen,
uns einander zu nähern,
wir doch weiter voneinander weg sind 
als jemals zuvor...

Die Ehe... was unterscheidet eine Ehe von einer nicht ehelichen Beziehung?


 Die Probleme, die auf ein Paar nach Jahren des Zusammenlebens zukommen, sind meiner Meinung nach die gleichen. Aber vielleicht ändert die Ehe ein wenig den Umgang mit den Krisen. Während man in einer Partnerschaft ohne Ehering zumindest im Kopf die Möglichkeit hat, jederzeit vor einer Auseinandersetzung zu flüchten, ist man nach dem Ja-Wort eher dazu geneigt, zu bleiben. Wie gesagt, im Kopf. Von der emotionalen Seite her haben es Menschen, die nicht verheiratet sind oft genauso schwer wie die Eheleute. Denn nach vielen Jahren des Zusammenlebens kommt man oft an einen Punkt, wo nichts mehr geht. Wo man nur noch nebeneinander lebt, statt miteinander. Die Situation ist so eingefahren, dass man nicht weiter kommt. Eine Sackgasse...

Wenn ein Paar Kinder hat, wird der Alltag durch die Terminflut bestimmt, man wird quasi von einer Aufgabe zur anderen hetzen, dankbar für die Unterhaltungsmöglichkeiten, die uns von der Beziehungsstarre ablenken... Paare ohne Kinder haben es wahrscheinlich etwas leichter, da sie ihre Freizeit mehr oder weniger nach ihren Wünschen gestalten können. Aber auch hier lauern Gefahren und es gibt viele verschiedene Facetten, die sowohl eine Ehe als auch eine Nicht-Ehe haben kann. Sie hier alle zu beschreiben wäre unnötig, denn letztendlich geht es nicht darum, wie man zu der Sackgasse gekommen ist, sondern, dass man sich jetzt an dieser Stelle befindet. Und das spürt jeder... Da Frauen Natur bedingt eher einen Zugang zu Gefühlen finden können, werden sie eher versuchen, etwas an der Situation zu ändern. Der Mann ist von Natur aus eher am Angriff oder Flucht orientiert, als an einer  Auseinandersetzung. Natürlich gibt es Typ bedingte Unterschiede und Ausnahmen... Es wird Frauen geben, die kampflustiger sind und Männer, die emotional sehr leiden.

Deswegen könnte man das ganze natürlich auch umdrehen, wobei ich denke, dass die Frau in den meisten Partnerschaften das "klärende" Gespräch sucht...Ihr passt es nicht, sie leidet, sie hungert emotional, weil sich der Mann meistens zurückzieht. Es muss aber nicht die Regel sein... es wäre spannend zu hören, wie es die Männerwelt sieht...

der Anfang

zweite Strophe

Liebe Grüße,
Helena

Mittwoch, 9. Juli 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", ein Brief an den Ehemann, eine Geschichte in Reimen

Schön, dass Du vorbei schaust! 

Der erste Beitrag auf meinem Blog soll in Kürze den Inhalt meines Gedichtes "Bekenntnisse einer Ehefrau" wiedergeben, das ich Euch hier vorstellen werde.
Das Gedicht ist während einer Krise entstanden, es soll aber nicht als ein Erfahrungsbericht verstanden werden. Natürlich spielen meine eigenen Erfahrungen eine Rolle, aber auch die anderer Menschen aus meinem Umfeld.
 Es ist keineswegs ein Hohelied, bei dem die Frau ihren Liebsten besingt.... 
Und doch erzählt es von Sehnsüchten, von der einen Sehnsucht nach Liebe, die jedoch durch die Ehe transformiert wird und reift, um als eine Kraft wahrgenommen zu werden, die zwei Menschen wahrhaftig ver-bindet.
Natürlich konnte ich nur aus der Sicht der Frau schreiben, so mögen mir die Männer meine klischeehaften Übertreibungen verzeihen... Diese sollen nicht dazu dienen, die Männlichkeit zu demaskieren oder gar lächerlich zu machen... Viel eher sollen sie bildhaft zeigen, wie ein Frauenherz schlägt, letztendlich wie mein Frauenherz schlägt, denn sicher kann ich mir nur meiner Gefühle sein.

erste Strophe 

Hier ist das Titelbild in seiner Ursprungsversion: