Samstag, 1. November 2014

Warum nehmen manche zu und andere nicht?



Hallö nach Antworten Suchender und alle anderen Cybernauten

Gehörst Du so wie ich zu denjenigen, die sich nicht alles erlauben können? Die zunehmen, wenn nur die gute alte, leckere Hausmannskost eines "normalen" Bürgers mit ihrem unwiderstehlichen Duft die Lefzen zucken lässt? Findest Du das auch totaaal ungerecht? ääähm... Ich nicht mehr. Denn der Preis ist nicht heiß, eher eiskalt, wie der Skalpel des Chirurgen, wenn die erste lebensrettende Maßnahme durchgeführt werden muss, um Deinen geschundenen Körper vor dem noch eiskälteren TOD zu retten. (dramatische Musik)

Aber zurück zur Frage.



Warum zum Henker werden die einen dick und die anderen nicht? 

 

Ich glaube, die Antwort ist gar nicht sooooo verzwickt und um 1000 Ecken gewunden, wie es so mancher (incl. me) gerne hätte.

 Vereinfacht würde ich heute sagen, dass diejenigen zunehmen, die mehr Kalorien aufnehmen als verbrauchen. Das ist eine Tatsache. Denn von nichts wird man nicht dick. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die reinhauen und trotzdem dürr sind. Die richtige Frage müßte also lauten, warum die einen genauso viele Kalorien verbrauchen wie sie aufnehmen und die anderen nicht?

 

Und dies kann verschiedene Gründe haben:

  • so ziemlich jeder Bürger ist essgestört, isst zu viele Kalorien und zu wenig Vitalstoffe, den dicken Moisschen  schmeckt es zu gut, als dass sie ans Aufhören denken könnten, den dünnen Moisschen ist der Geschmack weniger wichtig, sie hören auf, wenn sie satt sind. Möglicherweise ist die Menge der Dopaminrezeptoren verantwortlich oder das Fehlen von bestimmten Enzymen bzw. Hormonen oder aber ein hungriger Pilz sorgt dafür, dass wir weiter essen, obwohl wir den Körper längst mit genug Kalorien versorgt haben oder bestimmte Bakterienstämme im Darm lassen uns unsere Nahrung viel zu gut verwerten.
  •  die dicken Mäuschen essen aus Frust und nicht weil der Magen zwickt, somit essen sie, obwohl sie keinen Hunger haben, äääähm, sie sind esssüchtig (ich weiß wovon ich spreche) wollen es sich aber nicht so recht eingestehen. Sie sagen dann, ich esse aber gaaaaaar nicht viel, genauso viel wie er (der aber nur zwei große Mahlzeiten zu sich nimmt und nicht alle 30min etwas in die runde Öffnung unter der Nase steckt) und wie sie (die aber körperlich arbeitet oder sehr viel Sport macht und nicht den ganzen Tag das Kissen unter dem Hintern platt drückt)
  • der Stoffwechsel der dicken Mäuschen ist langsamer als jener der dünnen Mäuschen, sie haben zu wenig Muskelmasse, möglicherweise liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor oder ein Mitochondrienmangel macht es unmöglich, dass normale, gesunde Stoffwechselprozesse stattfinden und die Kalorien auch wirklich verbrannt werden können. Der Hunger nach Vitalstoffen ist aber da, es muss also nachgeschaufelt werden. Leider das Falsche, wieder wenig Vitalstoffe, viele Kalorien, die den krankhaften Zustand aufrecht erhalten bzw. verschlechtern.


Ich habe noch einen sehr, ääähm, unorthodoxen Ansatz. Der Rest ist also für diejenigen Mäuschen, die auf so gänzlich unwissenschaftliche Theorien stehen, wie ich. Ich spreche von der Theorie der Körper Typen.

Ganz grob gesagt gibt es:
  • die schlanken, agilen, kleinen, zierlichen, haarlosen, schnellen Merkur-Typen. (Asiaten, z.B. Bruce Lee)
  • die langen, schlaksigen, dürren, ausgemergelt aussehenden Saturne (mein Schwager)
  • die fleischigen, muskulösen, gedrungenen Krieger, ergo Mars-Typen (Wikinger? Gladiatoren?)
  • die großen, muskulösen, kräftigen, behaarten aber auch dicken Jupiter (der Weihnachtsmann)
  • die schwammigen, bleichen, krötenähnlichen Monde (unsere Nachbarin, alle Wasserbeine-Besitzer)
  • die wunderbar proportionierten, anmutigen, Venus-Typen (die alten Models, die noch nach Weib aussahen)

Nun... alle (außer dem reinen Saturn) werden irgendwann fett und krank, wenn sie sich nicht bewegen und zu viel essen. Also nix mit Ausreden: ich kann nichts dafür, ich bin ein Mond-Typ... Asiaten, die nach Europa kommen und dem Fressen samt Sofa und Glotze verfallen, nehmen sicherlich auch zu.

Nur der Saturn hat das Glück, zu essen, egal was und nicht dick zu werden. Wenn aber ein bisschen Jupiter beigemischt wurde, dann schon gibt es hier und da ein kleines Fettpölsterchen mehr.

Eigentlich alle außer dem aktiven Saturn neigen zur EssSucht. Der Saturn ist der einzige Typ, der aus reiner Vernunft nicht zu viel essen kann, er wird sich, wenn überhaupt, einer anderen Sucht zuwenden. Den Saturn hast Du bestimmt schon mal gesehen. Das ist der große, schlacksige Typ mit langen, dünnen Extremitäten. Fast zu 100% hat er oder sie eine große Nase, auch so in Richtung Hakennase, mal mehr mal weniger ausgeprägt, die Saturn Frauen haben eher kleine Brüste. Achte mal bitte darauf, Du wirst diesen Typ nie als einen dicken Menschen erleben. Diese Frauen, die wir, die runden Vertreter manchmal so beneiden, müssen so gut wie nichts dafür tun, um schlank zu sein. Sie haben einen so tollen Stoffwechsel (bedingt durch sehr aktive und ausgeglichene Hormonlage, der Zuständige ist hier der Hypophysenvorderlappen, ein Teil des Gehirns), dass sie kein oder wenig Fett ansetzen werden, und zum anderen könnten sie sich wirklich nicht überessen, weil sie sich nicht so viel aus Essen machen. Sobals da aber der Nachfolger Jupiter oder der Vorgänger Mars dazukommen, die meisten sind ja Mischtypen, sieht es schon ganz anders aus.



 Der passive joviale Typ, also der Weihnachtsmann z.B: Für ihn sind die Gaumenfreuden einfach ein Teil des ach so bunten, prachtvollen, königlichen Lebens. Er neigt immer dazu, maßlos zu übertreiben, auch was die Nahrungsmenge angeht. Den jovialen Typ erkennst Du an seiner Größe, er ist sowohl groß in der Länge als auch voluminös, einfach mächtig, aber nicht alles an ihm ist Fett, er hat wirklich starke Extremitäten, unter dem nicht schwabbeligen Fett verbergen sich relativ gut ausgeprägte Muskeln. Und er ist sehr stark behaart, bis auf den Sitz der Schaltzentrale, da wird es schnell licht.

Die beiden Typen beschreibe ich nur kurz als ein Beispiel dafür, dass uns die Neigung zur Körperfülle bzw. zur Esssucht als Kompensationsmechanismus auch in die Wiege gelegt worden ist, was nicht heißen soll, dass es unser Verdammnis ist.

Fazit: die dicken Mäuschen essen zu viel und bewegen sich zu wenig für ihre Stoffwechsellage. Das ein anderer mit genauso viel Essen schlank und rank bleibt, spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Schließlich vergleichen wir auch nicht ein Faultier mit einem Geparden, oder????


Die Lösung könnte sein, auf kalorienarme, vitalstoffreiche Nahrung umzusteigen und, so toll solche Typen-Theorien auch sind, sich nicht in esoterischen Erklärungen zu verlieren und sie nicht als Rechtfertigung zu nutzen.
 

Egal ob runder oder schlaksiger, es geht darum, sich nach Möglichkeit körperlich zu betätigen und gesund zu ernähren.

Küsschen

die Jupiter-Mond (jo, bestens erwischt) Maus Helena


Disclaimer: Diese Infos können die fachliche Meinung eines Mediziners oder einer Ernährungsberatung nicht ersetzen. Sie haben einen rein informativen Zweck.



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