Sonntag, 21. Dezember 2014

Gedicht zur Esssucht "Das Tier in mir" und... frohe Weihnachten!



 
"Das Tier in mir“

Ich habe es wieder gemacht,
gegessen, nicht gefühlt.
Es hat keinen Frieden gebracht,
die Seele noch aufgewühlt.

Das Tier wieder zum Leben erweckt,
es wird keine Ruhe geben,
bis ich meine Wunden geleckt
und Kraft habe, wahrhaft zu leben.

Sein Hunger ist mein Frust,
oder ist mein Frust sein Hunger?
Seine Tentakel spüre ich in der Brust,
dort saugen seine tausend Münder.

 Ein Schwert in meiner Hand,
mein Wunsch ist nur noch sein Tod:
Es ist außer Rand und Band,
wütet in seiner Not.

Doch wo setz´ ich an,
wo ist sein Herz?
Da, wo ich meins spüren kann?
Ja, ist das ein Scherz?

Versetze ich ihm den tödlichen Stich,
bring´ ich mich selbst ums Leben,
das kann nicht die Lösung sein, noch nicht…
Muss ich mich also ergeben?

Was willst du, du Tier?!
Wann bist du still?
Wie groß Deine Gier?
Wie laut Dein Gebrüll?

Ich kapitulier´!
Allein schaff´ ich´s nicht.
Am Leben das Tier,
am Sterben das Ich…

Das Ego muss gehen!
Es schmerzt so sehr…
Ein Klagen, ein Flehen
und es schmerzt noch mehr.

 Ich lasse los
- das Alte in mir.
Je mehr ich das tu´
Desto kleiner die Gier!

Doch es fühlt sich so leer an
und Angst macht´s mir auch.
Bin ich verlassen und einsam?
Oder ist das Tier noch im Bauch?

Ja! Es ist noch hier!
Aber…es ist nicht das Gleiche,
gab´s einen Kampf ohne Sieger?
Ich sehe keine Leiche…?

 Ich betrachte es genau,
ich sage: du bist´s!  
Es spricht: „Vertrau´
die Angst – vergiss´!

Jetzt ist die Liebe an der Reih´,
sie wird Dir Freiheit geben!“
Und plötzlich wie durch Zauberei
seh´ ich das Tier sich erheben!

An seinem Körper hat´s Schwingen,
sie sind so groß und sie glänzen!
Wird es mir jetzt gelingen?
Die Kraft entspringt meinem Herzen…
 
Sie füllt mich aus
Und lässt mich spüren,
sie strömt hinaus
und  ich kann fühlen:

Wir alle sind eins,
körperlos.
Die Liebe macht mich
grenzenlos!

Vorbei das Verlangen,
vorbei die Gier,
in Liebe bin ich
vereint mit mir…

Das Gedicht ist vor ca. 2 Jahren entstanden... manches braucht seine Zeit....
Du kannst es, wenn es Dich anspricht, an einen lieben (oder auch an einen "bösen") Menschen weiter geben (ich bitte nur darum, meinen Namen zu erwähnen).


 Ihr Lieben, ich wünsche Euch wunderschöne Weihnachten, seid bei Euch!!! Ich schneie vielleicht zwischen den Jahren mal rein, ansonsten lesen wir uns im Januar wieder!









 Die Matrioschkas hat Linchen auf dem Weihnachtsmarkt gekauft, sind sie nicht herrlich? 

Genießt die Zeit mit allen Sinnen! :-) Aber ich freue mich dieses Jahr tatsächlich auch auf das Weihnachtsessen. :-) 

Bis bald

Helena












Montag, 15. Dezember 2014

Die Meerjungfrau sucht ihr Glück, neues Gesicht

 
Es war einmal eine Meerjungfrau,
sie war nicht bunt, sie war ganz grau.
Drum war sie oft sehr traurig
und mochte sich selbst gar nicht. 
Die kleine Nixe weinte sehr viel,
sie schwamm umher, ganz ohne Ziel.

Doch einmal hörte sie von einer Fee,
die lebte auch in der tiefen See.
Es hieß, sie habe es schon oft geschafft,
und zwar mithilfe magischer Kraft
die Sorgen und Tränen zu vertreiben,
da konnte die Nixe nicht ruhig bleiben.


 
 Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich einen Post über die Esssucht schreiben, doch die Vor-Weihnachtszeit ist einfach zu knapp... Aber die Gedanken sammeln sich und bei jedem Spaziergang mit Gerome werden es mehr, so dass ich bald nicht anders kann, als sie aufzuschreiben... :-D

Außerdem ist mir die Kunst dazwischen gekommen. Nach einer kurzen Malpause habe ich, nachdem ich meine Fotos hier gepostet hatte, wieder einen kreativen Schub bekommen und sah meine Meerjungfrau plötzlich mit neuen Augen. So als ob ich mich mit anderen Augen sehe, nachdem ich mich annehmen konnte und meinen Körper hier öffentlich zeige. Hier also die neue Meerjungfrau, ob es die letzte Variante sein wird, weiß ich nicht, ich komme mit meinem (Selbst-) Studium gut voran! ;-))

Hier zeige ich Euch noch mal, wie ich angefangen habe: (Die Farben lassen sich nie genau darstellen, grrrr....)









Vor zwei Jahren habe ich mit dem Malen angefangen. Davor habe ich zwar mit Farben gemalt, war aber fest davon überzeugt, dass ich nicht mal einen Baum darstellen kann. Das ist wirklich so. Auf dem ersten Bild siehst Du, wie unbeholfen und ungenau die Linien sind und wie ich versucht habe, die Meerjungfrau perfekt darzustellen. Mein inneres Bild? Das Malen verlangt von mir, dass ich in das, was ich tue, vollständig eintauche. Die Bilder werden immer detailierter und ich lasse immer mehr zu. Es macht mich glücklich, meine Entwicklung zu sehen, es spiegelt einfach auch die innere Entwicklung wider. Und das ist das Ziel, nicht ob das Bild jemandem gefällt oder nicht... Meine 8-jährigeTochter findet das erste Bild übrigens am schönsten, so hat jeder seine eigene Wahrnehmung und Kinder sowieso...

Wenn etwas da ist, was Du gerne machen würdest, fang am besten heute noch damit an!!! Tanzen, singen, malen, fang an, es zu verwirklichen! Sage nicht, ich kann das eh nicht, DARUM GEHT ES NICHT!!! Wenn Du in einer Sache aufgehst, die Dich wahrhaftig erfüllt, wird Dich das Eintauchen in diese Sache innerlich verändern! Du wirst Dich gleichzeitig auf Dich selbst fokussieren! Zur Ablenkung wird es nur, wenn Du es jemandem nachmachst, wenn es gar nicht deins ist, wenn du es nur machst, weil Deine beste Freundin dabei ist, oder Dein Partner, oder weil es die Frau macht, die Du so bewunderst. Es muss Deins sein, nur Deins, dann besitzt es eine enorme Transformationskraft!

Davon handelt auch diese Geschichte, erst als die Meerjungfrau entdeckt, was sie wirklich glücklich macht, erstrahlt sie in den schönsten Farben. Das ist Magie...

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen diesen Schatz für Dich zu entdecken!!! Deine Seele wartet nur darauf, sich auf diese Art und Weise mitzuteilen.

Mit ganz viel Liebe

Helena





Samstag, 1. November 2014

Warum nehmen manche zu und andere nicht?



Hallö nach Antworten Suchender und alle anderen Cybernauten

Gehörst Du so wie ich zu denjenigen, die sich nicht alles erlauben können? Die zunehmen, wenn nur die gute alte, leckere Hausmannskost eines "normalen" Bürgers mit ihrem unwiderstehlichen Duft die Lefzen zucken lässt? Findest Du das auch totaaal ungerecht? ääähm... Ich nicht mehr. Denn der Preis ist nicht heiß, eher eiskalt, wie der Skalpel des Chirurgen, wenn die erste lebensrettende Maßnahme durchgeführt werden muss, um Deinen geschundenen Körper vor dem noch eiskälteren TOD zu retten. (dramatische Musik)

Aber zurück zur Frage.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Die gewollte Sexualisierung unserer Gesellschaft

Ich bin gestern auf etwas gestoßen, was mich einerseits schockiert hat, weil es meine einigermaßen heile Welt zerstört hat. Doch andererseits bin ich unendlich dankbar, wem auch immer, denn ich kann jetzt klar und deutlich sehen.

Wenn Du hier schon länger liest, hast Du vielleicht meine Beiträge zum Thema Sexualisierung unserer Gesellschaft gelesen. Intuitiv wußte ich, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Doch dass es in Wirklichkeit noch viel schlimmer ist, zeigten mir die Videos auf youtube, von denen es inzwischen sehr, sehr viele gibt. Siehe unten...

Samstag, 20. September 2014

Was ist Esssucht und wie kommt es dazu, dass manche essen, obwohl sie keinen biologischen Hunger haben?


Die Antwort ist eigentlich ganz einfach... :-) wie jede Wahrheit übrigens:

Eine Esssucht ist nicht, genüsslich ein Stück Torte zu vertilgen, auch nicht zwei! Eine Esssucht ist nicht, voller Inbrunst und Freude in eine Schokolade reinzubeissen, auch nicht eine Portion Pommes zu essen. Eine Esssucht hat nichts damit zu tun, ungesunde Lebensmittel zu wählen, um den Hunger zu stillen.

Eine Esssucht ist, ohne körperlichen Hunger zu verspüren, ohne Freude und Genuss beim Essen selbst, zu konsumieren. Ein Lebensmittel in den Mund zu stecken, und es manchmal ohne richtig zu kauen, runterzuschlucken. Mechanisch. Begleitet von Schuldgefühlen, Scham und Traurigkeit. Eine Esssucht ist, wenn wir, wissend um die negativen Folgen und obwohl wir es nicht wollen, wie ferngesteuert essen.



Unser biologischer Körper funktioniert wie eine unglaublich komplizierte beseelte Maschine, ich mag den Vergleich  nicht sonderlich aber mir fällt nichts anderes ein. Viele präzise aufeinander abgestimmte Prozesse laufen ohne bewusstes Steuern in unserem Körper ab, um ihn am Leben zu erhalten. Und eigentlich alles geschieht unteranderem durch Botenstoffe, die durch ihre Informationen verschiedene Befehle erteilen, die wiederum exakt durchgeführt ein bestimmtes Reaktionsmuster hervorrufen.

Eines dieser Botenstoffe ist das Dopamin, welches neben zahlreicher anderer Funktionen auch für das Glücksgefühl "zuständig" ist. Nun ist das bei uns Esssüchtigen so, dass wir irgendwann gelernt haben, in einer unangenehmen Situation uns durch die Nahrung die Laune zu verbessern. Irgendwann, wahrscheinlich schon in den ganz jungen Jahren ist der Keim dafür gelegt worden.

 In tierischen Versuchen ist nachgewiesen worden, dass Zucker die selben Zentren im Gehirn anspricht wie harte Drogen. Nur ist die Wirkung etwas schwächer ;-). Das heißt, dass Zucker, genauso wie Kokain oder Marihuana dafür sorgt, dass wir uns einerseits richtig glücklich fühlen und andererseits unser Körper nach diesem Zustand der Euphorie süchtig wird. Wenn wir nämlich immer wieder unser Belohnungszentrum mit Nahrung aktivieren, lernt unser Gehirn, das dies eine hervorragende Quelle für Glücksmomente ist. Ratten, die mit Zuckerlösung gefüttert worden sind, zeigten nach Weglassen dieser Lösung Entzugssymptome, die normalerweise bei Drogenentzug auftreten. Neben Zucker reizt auch Salz und Fett unsere Gehirnzellen, Dopamin auszuschütten.

Das bedeutet: Esssucht ist eine Kombination aus körperlicher Abhängigkeit und falscher Programmierung.

90% aller Menschen zeigen ein Suchtverhalten. Diese Zahl ist nicht wissenschaftlich bestätigt, sie kommt von mir. :-)

Es gibt zig verschiedene Suchtarten und letztendlich sind sie alle nur ein Symptom. Alle Süchte, egal ob Esss-, Kauf-, Sex-, Spiel,- oder Alkoholsucht, alle haben eins gemeinsam: die verstärkte Dopaminausschüttung.

Deswegen wird es uns Esssüchtigen niemals gelingen, nur mit einer Ernährungsumstellung langfristig die Sucht zu vertreiben. Wir werden immer wieder in bestimmten Momenten zur Nahrung als Stimulanz greifen. Ich war sogar als Rohköstlerin noch esssüchtig, wobei man bei dieser Ernährungsform natürlich oft unter Eiweißmangel leidet. Also nicht wundern, wenn Du nach einer Woche Rohkost den Kühlschrank plünderst, das ist keine echte Esssucht! Der Körper holt sich nur, was er braucht! Aber ich denke, dass sich hinter den Gourmetrohköstlern, viele Suchtis verstecken :-).
Letztendlich ist es egal, ob wir die Auslöser kennen oder nicht. Ich habe zwei Jahre damit verbracht in meiner Kindheit zu wühlen und nach Ursachen für die Esssucht zu suchen. Heute weiß ich, dass dieses Analysieren zwar ein wenig Ordnung in die Gedanken bringt, aber nicht die Lösung ist.

Alle Süchte sind meiner Meinung nach eine Antwort darauf, dass wir ein Leben leben, das wir nicht wollen. Wir befinden uns in einem ständigen Konflikt, wir sind nicht glücklich!!

Unser Leben ist ein einziges sich Beugen, Verdrehen, Rumkriechen und Fremdgehen. Sich selbst gegenüber. Wir sind uns so gut wie nie TREU. Wir sind so gut wie nie wir selbst. Wir kleiden uns nach bstimmten Vorgaben, wir essen nach bestimmten Vorgaben, wir reden nach bestimmten Vorgaben usw. usf. Manche von uns haben Kinder, obwohl sie lieber Künstler wären, andere sind Kinder, obwohl sie lieber keine Eltern mehr hätten. Alles Zwänge, auferlegte Rollen, von Generation zu Generation weiter gegebene Muster, die sich hinter dem schönen Wort Tradition verstecken.

Doch wir sind nicht alle gleich!! Wir haben alle unterschiedliche Bedürfnisse!! Es gibt 13 unterschiedliche Körper Typen mit noch mehr Nuancen und jeder hat eine einzigartige, für ihn authentische Ausdrucksweise. 

Doch all das wird uns schon in unseren Kinderjahren abtrainiert! Nein? Wir können uns heutzutage alle frei entfalten? Es gibt so viele Möglichkeiten wie noch nie? Oberflächlich betrachtet schon. Aber in Wirklichkeit werden wir immer noch gezwungen, mit der Masse mit zuschwimmen. Was passiert mit unseren Kindern, wenn sie nicht ein bestimmtes Kleidungsstück tragen? Sie werden zu Außenseitern. Was passiert wenn sie aus Freude am Leben singen, obwohl sie es vielleicht gar nicht so gut können? Sie werden gnadenlos ausgelacht. Was passiert, wenn sie schlecht in Sport sind? Sie werden als letzte in die Mannschaft gewählt und müssen die Demütigung vor der ganzen Klasse ertragen. HART, SAGE ICH DA NUR...

Nix mit glücklichen Selbstentfaltung!! Warum sind so viele Frauen esssüchtig? Ha, es liegt auf der Hand. Zum einen haben sie einen hohen venusischen Anteil, der ihnen die Freude am Genuss beschert, zum anderen werden sie oft in die Rolle der Mutter reingepresst, viele kennen nicht mal eine Alternative zum Muttersein. Ihnen wird eingeredet, dass das Muttersein die Erfüllung aller Frauenwünsche ist. Ich kenne ältere Frauen, die fast schon mit Schadensfreude die jüngere Generation dazu bringen wollen, den gleichen Fehler wie sie zu begehen. "Warum sollt ihr es anders haben?" heißt es...

Und Männer? Sie haben meistens einen höheren marsischen Anteil (Mars - der Kriegsgott), der sie zum Alkohol und zum Sex verführt. Das ist ihre Antwort auf die versklavenden Strukturen unserer Gesellschaft.

Aber essen tun so oder so fast alle Menschen gerne. Nur: es gibt Körper Typen, denen wirst Du es nicht ansehen, weil sie alles verbrennen. Sie leiden nicht unter diesem enormen Druck wie diejenigen, die jedes Gramm ansetzen, und bei denen sich das anfängliche, sporadische "zu viel Essen" langsam aber sicher zu einer Esssucht entwickelt.
Warum ist es so schwierig, davon wegzukommen? Essen ist billig geworden und allgegenwärtig. Die Natur hat uns ein Mechanismus eingebaut, dass wir besonders das kalorienreiche Essen bevorzugen, weil so das Überleben gesichert wird. Schnell viele Kalorien aufzunehmen ist vom großen Vorteil, und wird mit viel Dopamin belohnt. Nur das es längst keine Feinde mehr und auch keine Hungersnöte mehr gibt.

Dafür gibt es die moderne Art der Sklaverei... ZU übertrieben? 

Hör in Dich hinein und antworte Dir auf die Fragen: 

"Wo und wer wärst Du jetzt gerne?" "Was würdest Du jetzt gerne tun?"

Wenn ich in mich hineinhöre, bekomme ich eine klare Antwort: ich möchte mich voll und ganz dem Malen, Dichten, Lesen und Schreiben widmen. Kann ich das? NEIN.  Ich habe eine Familie zu versorgen. Ich habe sie so erzogen, dass ich immer und überall für alle da bin. Ich stelle mich immer hinten an. Natürlich hätte ich es mir vorher überlegen können. Nur bin ich wie fast alle Menschen in meinen Kinderjahren traumatisiert und falsch programmiert worden.


Und die Lösung?

Nur Bewusstseinsarbeit. Sonst nichts. Und das Wissen darum, wer Du bist.

Die Körper Typen sind eine großartige Hilfe, denn sie zeigen uns, dass so wie wir sind, nicht irgendeine Macke ist, sondern ein Bestandteil unserer Natur. Ich bin ein lunar-venusischer Typ. Doppelt passiv. Laaaangsam, introvertiert, nicht sehr gesellschaftsfähig... ;-) Vor allem nicht in unserer Gesellschaftsform....... Bitte hab noch ein bisschen Geduld, ich würde zu gerne alles auf einmal schreiben, geht aber nicht... :-)

Ich werde weiter über die Esssucht schreiben...


Alles Liebe, und denk dran, DU BIST GROSSARTIG..... und FREI!




hier noch mehr zum Thema Esssucht
erste Hilfe 
kleine Schritte 
das Aufwachen 

Helena

 







Mittwoch, 10. September 2014

Die Körper Typen nach dem Enneagramm und ihre Beziehungen zu den Planeten

Das Enneagramm und die Körpertypen

 

 

Was sind die Körper Typen?

 

Es gibt viele verschiedene Arten, den Menschen in Körpertypen einzuteilen:
Die Unterteilung nach Sheldon : die drei Typen endomorph, mesomorph und ektomorph geben einen möglichen  Einblick in die Typologie und unterteilen den Menschen nach ihrem Körperbau. Ebenso die Konstitutionstypen nach Kretschmer: der Pykniker, der Athletiker, der Leptosome/Astheniker und der Dysplastiker sind fast jedem ein Begriff und sehen auch einen direkten Zusammenhang zwischen den vorherrschenden Merkmalen des Körperbaus und dem Charakter eines Menschen.
Dann gibt es auch die griechischen vier Temperamente: den Sanguiniker, den Phlegmatiker, den Choleriker und den Melancholiker. Diese Einteilungen sind allesamt sehr allgemein und wurden laut Wikipedia leider weitestgehend widerlegt.

Donnerstag, 4. September 2014

Der Herbst ist da...

                        Meine zweitliebste Jahreszeit

Der Herbst lebt von der Fülle und der Prächtigkeit seiner Farben: Er ist ein bisschen wie ich, rund und prall gefüllt, hehe. Aber durch  die Vergänglichkeit der Natur auch wehmütig und melancholisch. Die Natur schenkt ihre Schätze den Menschen und Tieren mit einer wunderbaren Selbstlosigkeit und Selbstverständlichkeit.... obwohl, selbstlos ist sie ja gar nicht, die ausgeschiedenen Samen und Kerne sollen ja schließlich gut verteilt werden. Also können wir alle ein wenig ego-istisch sein? Hmmm... gute Frage, geben, ohne einen klitzekleinen Gedanken daran zu verschwenden, was ich dafür bekomme? Dieser flüchtige Satz: "Was habe ich davon?", spuckt er auch in Deinem Kopf herum?

Ich denke, dass die Antwort auf die Frage, ob ein wenig Egoismus natürlich ist, darin liegt, sich bewusst über das opportunistische Denken zu erheben. Die Natur denkt  ja nicht in Vorteilen, sie ist in die Kreisläufe eingebettet, somit erhält sie für ihr Geben das Geschenk der Möglichkeit, sich weiter fortzupflanzen. Wenn wir geben, ohne dafür etwas haben zu wollen, sei es Geld, Anerkennung oder Lob, werden wir vom Universum genauso reichlich beschenkt wie die Natur. Wir sind im Fluß, im flow, alles fällt uns zu und wir schwimmen mit der Liebe davon... :-))
ach, wieee schööön, daran muss ich unbedingt arbeiten! :-)

Ansonsten muss ich sagen, dass ich momentan Schwierigkeiten habe, mehr Zeit am Stück fürs Bloggen zu erhaschen. Die letzte Ferienwoche hat eine Unruhe in sich, da die letzten Vorbereitungen für die Schule getroffen werden müssen. Die Kinder sind schon ein bisschen aufgeregt, vor allem der Jüngste, da er nächste Woche eingeschult wird. Morgens besetzen sie nacheinander schon mein Laptop, und da jeder eine Stunde dran darf, habe ich keine Chance zu schreiben. Und zwischendurch höre ich mindestens 10 mal den Satz: "Ich habe Hunger"...

Deswegen werde ich erst nächste Woche mit meinem Thema Esssucht und Körpertypen weiter machen KÖNNEN... Obwohl  mir schon förmlich die Finger jucken!!! Ich sortiere mich auch erstmal im Kopf, obwohl ich da nicht sehr erfolgreich bin. Ich gehöre zu den nicht organisierten Typen, die aber auch alles auf einmal angehen wollen. Kennst Du das? Zehn angefangene Projekte und irgendwann verliere ich den Überblick... nee, so weit will ich es gar nicht kommen lassen. :-)



Also, bis nächste Woche und alles Liebe Dir unbekannterweise,

Helena

Sonntag, 31. August 2014

Mein Gedicht "Es (s) sucht" zum Thema Esssucht


"Es (s) sucht"


Stopf` mir mein Maul zu
dann kann ich nichts sagen.
Stopf` mir mein Maul zu
dann kann ich nicht klagen.

Die Sinne versagen
und die Sehnsucht in mir
droht
 mich zu zerstören

ich weine
ich, weine
und schreie,
dass die Welt es erfahre
und das wahre Wort 
werd` laut!!

Schmerz
du fehlst mir,
kann nichts spüren,
tausend Messer
in mir wühlen

Welches Wunder werd ich brauchen
um darin nicht zu ersaufen

Ich stopf` mich voll
mit bunten Sachen
tief in mir 
ein krankes Lachen:

"Nun, quäl`dich nicht,
und lass es sein,
in meine Welt
gehörst du rein!"

Ich: "NEeeeeeeeIN!!!!"






Dienstag, 19. August 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", letzte Strophe: Alles was wir brauchen ist Liebe oder Was du säst, wirst du ernten!


Heute also die letzte Strophe meines Gedichtes... "Bekenntnisse einer Ehefrau" hat als ein vorwurfsvoller Brief mit viel Frust angefangen und endet als eine Liebesbekundung. Doch ist diese nicht als eine romantische, illusorische und unreflektierte Floskel zu verstehen. Vielmehr geht es in dieser Strophe darum, den so oft ohne Tiefgang ausgesprochenen Satz "Ich liebe Dich" auf alles anzuwenden, was in unser Leben tritt.

dreizehnte Strophe:

So sagt die Ehe uns: halt inne,
verurteile nicht, schärfe die Sinne,
das was du so hasst, ist ein Teil von dir,
es steht zwischen dem "ich" und dem ehelichen "wir".
So werde ich mir die Mühe geben
und ab jetzt die Ehe leben,
als wärst du ein Teil von mir
und ich ein Teil von dir.
Ich werde alle Sachen, die mich an Dir ankotzen
ans Licht holen und statt zu motzen,
werde ich sagen: ich liebe mich,
ich liebe unsere Ehe und ich liebe dich.


Deine Ehefrau


Jeder von uns ist ein Gärtner.

Ich liebe dieses Gedicht! Wirklich, die Transformationskraft, die ihm innewohnt, berührt mich jedes Mal. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber meiner Meinung nach ist es der einzige Weg, die Ehe aus einer Krise in eine beglückende Partnerschaft zu lotsen. 


Dabei fällt mir spontan der neulich von mir auf facebook geteilte Satz von Eckardt Tolle ein: "Suche nicht das Glück. Wenn du es suchst, wirst du es nicht finden. Denn Suchen ist der Gegenpol zum Glück" (frei übersetzt). 

Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass ich nicht in dem Gedanken verharren sollte, unglücklich in meiner Beziehung zu sein. Das ist der schwierigste Schritt, denke ich! Die Gedanken, die mir die negativen Gefühle bescheren, muß ich abschneiden! Wenn mich mein Partner wieder mal enttäuscht hat, dann hat er mich in Wirklichkeit nur ent-täuscht. Er hat mir gerade wieder mal eine Illusion genommen, die mein Ego aufgebaut hat. Wenn ich den Gedanken des Ego freie Bahn lasse, wird es mich zum unglücklichsten Menschen auf der Erde machen und meinem Partner die SCHULD für mein Unglück geben. 

Doch ich kann auch anders! Ich kann meine Gedanken kontrollieren und mir sagen, dass alles was ich brauche, schon da ist. Dass alles, was passiert, zu meinem Wohle geschieht.

Wie??? Wie soll es denn eine Frau, die gerade von ihrem Mann verprügelt worden ist, so etwas denken können? 

Es erscheint unmöglich und fühlt sich wie eine Ohrfeige an! Und doch ist es nur so, wenn wir es aus der Sicht des Ego betrachten! Glaube mir, ich meine damit nicht, dass jeder für sein Glück verantwortlich ist, und dass jede Strafe gerecht ist.... oder so. Nein, nein, nein! Ich habe größtes, aufrichtiges Mitleid mit jedem missbrauchten Wesen dieser Erde, sei es ein Mensch oder ein Tier!

Doch wir können uns nur aus dem Gefängnis befreien, wenn wir die Schuldzuweisungen und Projektionen als solche entlarven und immer wieder unser Verhalten hinterfragen!

Mit der letzten Strophe meine ich auch nicht, dass man den prügelnden Mann lieben soll, weil er nun mal geehelicht worden ist. Um Gottes Willen! Wie ich schon in einem früheren Post geschrieben habe, ist manchmal eine räumliche Trennung unabdingbar! Nur wie man sich trennt, ist von größter Bedeutung! Wenn wir keinerlei negativen Gedanken bei derTrennung verspüren, wenn wir aus voller Brust durchatmen können, wenn die Trennung ein befreiender, positiver Schritt ist, dann ist es ein guter, progressiver Abschied.

Die Trennung kann man auch aufarbeiten, nachdem man gegangen ist, wichtig ist nur, dass man keine negative Energie aufrecht erhält, egal wie uns der Partner zugesetzt hat. Denn das zieht uns nur wieder runter und wir können unser wahres Potenzial nur entfalten, wenn wir uns nicht mit solchen Energien belasten! Wenn wir das Leben annehmen und lieben!

Betrachte bitte noch mal das Bild zu dieser Strophe: Die Idee des Gärtners finde ich soooo passend und schön! "Was du säst, wirst du ernten!" 

Wenn ich meine Beziehung ändern möchte, muss ich bei mir anfangen! Das gilt für alle Beziehungen in meinem Leben. Lasst uns lieben, was das Zeug hält, denn alles was wir brauchen ist LIEBE!


ALLES LIEBE

Helena

Nachtrag: Die von mir beschriebenen Ideen in diesem Post, sind grundsätzlich richtig, doch haben sie auch die Tendenz, uns Erwachsene einzuschläfern. Das Annehmen des Lebens und das nicht Urteilen kann dazu führen, dass wir der Illusion erliegen, die Welt wäre toll, so wie sie ist... und das ist sie leider ganz und gar nicht. Es wäre eine Ohrfeige für jeden, dem es gerade ganz dreckig geht. Das Ego kann auch nützlich sein, wir müssen nur lernen zu unterscheiden, wann es unsere negativen Emotionen benutzt und wann es ein Teil unseres Warnsystems ist.

hier geht es zu den Strophen 1-12






Samstag, 16. August 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau" zwölfte Strophe: Spieglein, Spieglein...

Vorletzte Strophe meines Gedichtes... Es geht darum, dass uns die Qualität unserer Beziehungen immer uns selbst spiegelt. Wir haben tatsächlich die Wahl, unsere Schattenseiten zu erkennen und sie zu transformieren oder sie mit ins Grab zu nehmen.

zwölfte Strophe:

So sind wir zwei ein Spiegel füreinander,
das was wir sehen, ist kein Unbekannter,
doch ist es etwas, was wir nicht wahrnehmen wollen,
und was die anderen nicht sehen sollen.
Schatten und Gram,
Schuld und Scham
sind unsere ewigen Begleiter,
unsere Verdammnis oder unser Wegbereiter,
unsere große Chance zu wachsen.

Ja...wir können außerhalb unserer Beziehung so viel schauspielern wie wir wollen, in der Partnerschaft wird uns immer ein Spiegel vor die Nase gehalten. 

Meistens werden wir unsanft auf unsere "Fehler" und Schattenseiten hingewiesen, gnadenlos kann uns der Partner mit seinen Bemerkungen treffen und je wahrer seine demaskierenden Behauptungen sind, desto lauter und vehementer werden wir uns wehren.

Warum gefällt uns das nicht, was wir in dem uns vorgehaltenem Spiegel sehen?

Müßten wir nicht dankbar dafür sein, einen so tollen Lehrer in unserem Partner bekommen zu haben?
Einen, der uns ohne Rücksicht auf Verluste immer die Wahrheit sagt. Das kann man schließlich nicht mal von der besten Freundin erwarten. Aus Angst, unsere Freundschaft zu gefährden, wird sie uns selten die ganze Wahrheit über uns erzählen. Doch unser Partner tut es. Manchmal scheint es ihm besonderen Spaß zu bereiten, uns zu verletzen, uns verbal bis auf die Haut auszuziehen...

Doch wer wird da eigentlich verletzt und wer wehrt sich gegen die vermeintlichen Angriffe?

Wer ist denn dieses Ich, dass sein wahres Gesicht nicht sehen möchte? Es ist wieder mal der Anteil, der um seine Existenz fürchten muss, sollten wir ihn erkennen. Unser Ego.

Unser Ego lebt von Trennung. Je mehr trennende Eigenschaften unsere Beziehung aufweist, desto größer und stärker fühlt es sich. Denn in einer Einheit, in dem "wir sind eins" Gefühl gibt es keine Individualität, kein Ego. Dort überwiegen die verbindenden Eigenschaften. Der Wunsch, eigenständig zu sein, für sich zu existieren, kommt immer vom Ego. In dem Moment, wo uns jemand den Spiegel vor die Nase hält und uns eine unangenehme Wahrheit zeigt, haben wir die Chance, eine trennende Eigenschaft zu erkennen, also eine Eigenschaft, die von unserem Ego kommt. Erkennen wir sie, also stimmen wir unserem Gegenüber zu, so entziehen wir dem Ego Energie. Das möchte es aber unbedingt vermeiden, da es dadurch an Macht  verliert und schickt uns auf die Barrikaden. Wir kontern, schiessen Pfeile ab, und natürlich sehen wir nicht ein, dass der Spiegel immer die Wahrheit sagt.

Dabei geht es gar nicht so sehr darum, ob die Anschuldigungen unseres Partners richtig sind oder nicht, ob sie der Wahrheit entsprechen. Oder anders gesagt: Je verletzter wir uns fühlen, je mehr wir aufgrund der Aussage leiden, desto näher sind wir an der Wahrheit dran.

Den Spiegel zu bejahen, ihn als unseren Wegweiser zu betrachten, kann uns auf dem Weg des Bewusstwerdens ein großes Stück weiter bringen. Es ist natürlich alles andere als einfach. Unser Ego gibt nie auf, es wird uns bei jedem Angriff zum Gegenangriff anspornen. Um sich selbst am Leben zu erhalten.

Was passiert denn, wenn wir, ungeachtet dessen ob die Aussage stimmt oder nicht, einfach nur zustimmen?

Ein Beispiel: du reisst dir für eine Sache buchstäblich den Allerwärtesten auf und dein Patner sagt dir, du wärst total egoistisch... das tut weh! "Eine UNGERECHTIGKEIT! Wie kann er nur! Das stimmt doch ganz und gar nicht!" Merkst du, wie das Ego sich aufbauscht? 

Scheinbar gibt es irgendetwas in deinem Verhalten, was den Partner dazu bringt, dies zu behaupten. Und was passiert, wenn wir diese Aussage annehmen? Also nicht nur wegen dem Hausfrieden ja sagen, sondern im Inneren zustimmen?

 Der Weg des Zustimmens kann Wunder bewirken! Achte jedoch darauf, dass kein Widerstand mehr vorhanden ist. Und wenn doch, dann schau ihn Dir von der Seite an, er kommt immer nur vom Ego! Wenn kein Widerstand mehr spürbar ist, wird die Trennung, die vom Ego ausgeht, aufgehoben und somit das Ego geschwächt. Wenn du wahrhaftig annimmst, verspürst du unmittelbar danach eine Befreiung, der Raum in dir wird weiter und schafft Platz für die verbindende universelle Kraft der Liebe.

 der Anfang

letzte Strophe

Alles Liebe,

Helena

Donnerstag, 14. August 2014

Neues Gedicht "Die Meerjungfrau sucht ihr Glück", meine Entwicklung

Bevor ich das erste Gedicht "Bekenntnisse einer Ehefrau" beende, zeige ich Dir heute etwas ganz anderes. Es ist eine neue Version von der ersten Illustration zu meinem Gedicht "Die Meerjungfrau sucht ihr Glück." Das erste Bild ist vor ca. einem Jahr entstanden, wobei ich längere Pausen zwischendurch hatte, also nicht das Jahr durch gemalt habe. Ich finde, dass man die Entwicklung deutlich sehen kann. Erstaunlich finde ich, wie das Gehirn lernt, die Feinheiten beim Malen zu sehen! Ich meine, wenn ich mir die Bilder anschaue, erkenne ich die Unterschiede auch, doch sie zu malen ist ein Lernprozess. Als ich die erste Version gemalt habe, fand ich sie gar nicht so schlecht und auch relativ aufwendig gemalt. Jetzt sehe ich, um wieviel aufwendiger meine Bilder geworden sind. Und da geht noch was! Ich male mich erst warm, hehe...

 Die Meerjungfrau ist mit Absicht grau, sie wird erst zum Schluss der Geschichte bunt!



Es war einmal eine Meerjungfrau,
sie war nicht bunt, sie war ganz grau.
Drum war sie oft sehr traurig
und mochte sich selbst auch gar nicht. 
Die kleine Nixe weinte sehr viel,
sie schwamm umher, ganz ohne Ziel.

Doch einmal hörte sie von einer Fee,
sie lebte auch in der tiefen See.
Es hieß, sie habe es schon oft geschafft,
und zwar mithilfe magischer Kraft
die Sorgen und Tränen zu vertreiben,
da konnte die Nixe nicht ruhig bleiben.


















































Es gibt eine Künstlerin, dank der ich überhaupt angefangen habe zu malen. Ich habe ein Bild von ihr gesehen und war so unglaublich inspiriert, dass ich mir sofort Papier und Farben besorgt habe. Der Anfang war natürlich ziemlich enttäuschend... da ich keinerlei Ausbildung in Kunst  habe, musste ich mir die ganzen Grundlagen erarbeiten, wobei ich ja noch lange nicht fertig bin. Und auch zu erkennen, dass meine Bilder denen meiner "Meisterin" nicht annähernd gleichen, war sehr ernüchternd. Aber inzwischen kann ich mich  auf meine Ideen konzentrieren, ohne mich von der Farbwahl oder Technik ablenken zu lassen.
Erst gestern fand ich mit Hilfe meiner Schwester  heraus, dass meine Hintergründe nicht die Atmosphäre vermitteln, die ich eigentlich ausdrücken möchte. Sie sind bis jetzt zu unruhig gewesen, so dass ich jetzt die Pinselführung verändert habe, um sie weicher erscheinen zu lassen.

Nur meine Kinder haben mich ein bisschen "enttäuscht": Sie finden die erste Meerjungfrau schöner...
Nun ja, wenn man den Text dazu liest, wird der Gesichtsausdruck auch für Kinder nachvollziehbar.
Ich sehe, ich muss meine Bilder sowohl für Kinder als auch für die Eltern ansprechend machen....gar nicht so einfach.

So... nachdem sich mehrere Personen, vor allem eben meine Kinder gegen die neue Nixe ausgesprochen haben, habe ich sie ein wenig entschärft. Ich kann die Meinung der zukünftigen Leser nicht ignorieren, schliesslich sollen sie ja keine Albträume von meinen Büchern kriegen ;-).

Hier also die dritte Fassung: Hope you like it! Nachtrag: Ähm... und doch nicht die endgültige...







Liebe Grüße,

Helena

Dienstag, 12. August 2014

"Bekenntnisse einer Ehefrau", elfte Strophe: Die Maskerade ist vorbei...

Nur noch drei Strophen... Heute geht es um das Thema Authentizität, sein wahres Gesicht zeigen, Annehmen von Schwächen... Ein Thema, das nicht nur in einer Ehe von größter Bedeutung ist, sondern in jeder zwischenmenschlichen Beziehung.
Ich habe Schwierigkeiten, dieses Bild anzunehmen. Die Frau sieht nicht perfekt aus. Aber für mich sieht sie authentisch aus. Meinem inneren Druck, sie perfekter zu malen, musste ich regelrecht widerstehen.

Elfte Strophe:

Es möchte nicht mehr spielen,
sich verstecken, sich verirren,
es möchte Schwäche zeigen und weinen,
ohne dabei an Stärke zu verlieren und deinen
und meinen Geist an seine Grenzen bringen
und in den ganz schlimmen Dingen,
die wir ständig benennen
sollen wir uns selbst erkennen
und so DAS bewusst annehmen,
was wir im anderen Menschen so sehr ablehnen.






Ich lege alles ab, was mein wahres Ich verbirgt...

Ich zeige mich so, wie ich bin, mit allen meinen Schwächen, Macken, Egomanien... Ich sehe sie, ich beobachte mich selbst, ohne zu urteilen. Meine Gedanken, mein Umfeld, meine Erfahrungen haben dazu beigetragen, wie ich heute bin. Ich identifiziere mich mit ihnen. Sie bilden das Ich. Sie geben meinem Ego eine Substanz. Ich kann sagen, dass ich bestimmte Sachen mag und andere wiederum nicht. Dass ich bestimmte Sachen sehr gut kann und andere nicht. Dieser besondere Coctail macht mich einzigartig, diese Mischung gibt es nur einmal auf der Welt. Ich bin Jemand.

 IST DAS SO?

Jetzt lege ich mein Kostüm und meine Maske ab, zumindest für einen kurzen Moment gebe ich meine Rolle, die ich in diesem Leben angenommen habe, ab. Für eine Sekunde bin ich ein Niemand. Ich habe keine Wünsche, keine Vergangenheit und keine Zukunft. Ich muss mich nicht behaupten, nichts wissen, nichts können.

Ich bin NICHTS UND ALLES. Ich spüre, dass ich frei bin. Eine Last fällt von mir ab, ich werde weit. ich nehme die Begrenzung des Ego wahr, die jetzt plötzlich nicht mehr da ist.

 Nur wenn ich erkenne, dass das, was ich für mein Ich halte, nur das sterbliche Ego ist, bekomme ich eine Ahnung davon, wie unwichtig all der Streit, die Auseinandersetzungen, die Rechthabereien sind. Ihre Bedeutung vergeht spätestens in dem Augenblick, in dem ich von dieser Welt gehe.

Ich habe die Wahl: werde ich mein Leben lang kämpfen, oder löse ich mich von meinem Ego und tauche in eine Weite ein, die mit dieser materiellen Welt nichts gemein hat?

Die Dinge, die wir unserem Partner oder auch anderen Menschen vorwerfen, sollen uns zeigen, was wir in Wirklichkeit in uns selbst nicht annehmen können. Es ist manchmal schwer zu erkennen und erfordert auch große Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Das Ego wird sich immer dazwischen stellen, sich aufbauschen und uns mitteilen, dass das Verhalten des Anderen  moralisch nicht akzeptabel ist oder sonstwie unverzeihlich ist. Es geht aber gar nicht darum, zu sagen, dass es das nicht ist.

Es geht um das Annehmen. Um das Akzeptieren, ohne zu urteilen, ohne zu kämpfen. Ich sehe das, was du tust, und ich bilde mir kein Urteil darüber. Ich sage nicht, dass du mich verletzt hast und erwarte keine Entschuldigung. Wenn der Gedanke des Verletztseins auftaucht, weiß ich, dass er vom Ego kommt. Ich mache mich weit, unglaublich weit. Es kribbelt, die Energie, die dabei frei wird, durchströmt meinen Körper. Wenn ich den Gedanken dagegen zulasse, spüre ich, wie sich etwas in meinem Brustkorb zuzieht. Ich richte die Energie gegen mich selbst, denn in Wirklichkeit kann ich diesen Anteil, den du durch dein Tun offenbarst, in mir nicht akzeptieren.

Was bedeutet das konkret?

Angenommen (nur ein Beispiel), mein Partner hat mich betrogen. In erster Linie fühle ich mich bei diesem Gedanken weniger wert. In unserer Gesellschaft ist nur die Monogamie  akzeptiert, deswegen ist Fremdgehen moralisch nicht ok. Das Ausleben der Sexualität ist mit Sünde assozieirt, mit Fleischlust, also definitiv negativ besetzt. Das habe ich verinnerlicht (In anderen Kulturen ist Fremdgehen oder Polygamie akzeptiert.). Ich kann so etwas "Schmutziges" (Indoktrination) nicht annehmen, es erzeugt Schuldgefühle in mir, weil ich als eine Person, die fremdgeht, gegen die Regeln verstosse. Diese Schuld spalte ich ab und projiziere sie nach außen. Mein Partner ist derjenige, der sich falsch verhalten hat. Die Schuld, die ich bei dem Gedanken empfinde, verlagert sich auf ein Objekt, meinen Partner.

Und dann gibt es noch den besonders schmerzhaften Aspekt, bei dem unser Ego zur Bestform aufläuft: Ich war ihm also nicht gut genug, ich habe etwas falsch gemacht, ich fühle mich nicht geliebt. Ich leide durch diese Gedanken, die mir das Ego schickt, weil es sich durch das Leiden stärker fühlt. Das ist seine Nahrung. Der Gedanke, nicht gut genug zu sein, ist eigentlich nicht schlimm, oder? Man kann ihn auch neutral betrachten. Jemand ist besser als ich. Kann man täglich 1000 mal sagen und es wird auch stimmen, wenn wir es auf andere Themen beziehen. Paul kann besser schwimmen als ich, Anja singt besser als ich. Es macht mir nur ein bisschen was aus. Es versetzt mir einen kleinen Stich, aber mehr auch nicht. Es sei denn es ist mein Thema. Weil der Papa eine Schwimmerin aus mir machen wollte, oder meine Mutter eine Sängerin war. Aber beim Thema Liebe ist es schon ein bisschen anders. Dieses Thema geht so gut wie jeden an. Wir dursten alle so nach Liebe, dass wir das Gefühl, nicht geliebt zu werden nicht zulassen können. Es schmerzt zu sehr. Wir spalten es von uns ab und projizieren es auf unseren Partner. "Er hat mich betrogen, dieses Schwein, ich kann es ihm nicht verzeihen." "Er ist es nicht wert, geliebt zu werden." "Er hat einen Fehler gemacht" ER, nicht ICH.

der Anfang

zwölfte Strophe


Liebe Grüße,

Helena











Sonntag, 10. August 2014

Sommerimpressionen, Mein Kinderbuch: "Die Katze und die Maus"

   Zwischendurch ein kleiner Sommergruß von mir an Dich. :-)

 

Die Katze und die Hühner sind Hauptdarsteller in meinem Kinderbuch "Die Katze und die Maus", das vor Kurzem erschienen ist. Die Maus verweigerte die Mitarbeit, indem sie sich nicht fotografieren ließ. Sie war übrigens diejenige, die mir die ganze Geschichte erzählt hat... http://de.dawanda.com/product/66832027-Die-Katze-und-die-Maus

Ja, ich kann nämlich Mausisch...

Zu meiner ersten Geschichte in Reimen hat mich tatsächlich eine Maus inspiriert, die ich im Hühnerhaus beim Futterklauen erwischt habe! Als ich sie verscheuchen wollte, hat sie sich aufgerichtet und gesagt, dass sie das Essen gar nicht für sich holt... Und dann hat sie mir alles gebeichtet. 

Meine Kinder fanden die Reime so toll, dass ich sie abends immer wieder erzählen musste. Und irgendwann dachte ich mir, dass es, begleitet von schönen Bildern auch für andere Kinder eine schöne Geschichte sein könnte.

Ich hatte auch schon eine Zusage vom Verlag bezüglich der Veröffentlichung. Aber irgendwie habe ich es nicht übers Herz gebracht, meine Schätzchen (die beiden Geschichten) abzugeben. Der Gedanke, dann keine Rechte mehr zu haben hat mich nicht in Ruhe gelassen. Außerdem habe ich auch noch mit Leuten gesprochen, die mit Selbstverlegern zu tun haben. Oft wird seitens der Verlage nicht viel unternommen, um die Bücher an den Mann zu bringen. Ich sollte mich dann auch selbst um Lesungen kümmern und "durfte" meine Bücher zum halben Preis beim Verlag kaufen... Da die erste Auflage immer gering ist, ist der Preis pro Buch dementsprechend hoch, so dass es fraglich ist, ob jemand überhaupt bereit wäre, es zu kaufen.  An der ersten Auflage hätte ich auch gar nichts verdient! Ich kann verstehen, dass der Verlag kein Risiko eingehen möchte, doch wozu brauche ich dann überhaupt einen Verlag? 

Wir haben uns entschlossen, diese und auch die nächsten Bücher selbst zu verlegen.

Die ersten Bücher sind in Japan angekommen, es scheint , als würden Japaner meine Bücher lieben!


 https://www.facebook.com/photo.php?fbid=925357570811661&set=a.573836019297153.142400.100000122799846&type=1&relevant_count=1



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Hier ein paar Impressionen aus unserem Garten:


 Unsere Terasse, auf der wir am Wochenende bei schönem Wetter frühstücken.

Katerchen Tommy, der sanfteste seiner Art...


Johannisbeeren und Dill, für mich der Inbegriff des Sommers. Also, nicht zusammen natürlich ;-)  Der Garten meines Elternhauses ist immer noch von Johannisbeersträuchern umzäunt und den Dill gab es über Kartoffeln mit Butter gestreut...








Ein Bauerngarten voller Stockrosen...

Die ersten Steinpilze...


 "Hast Du gehört? Das Helenchen hat ein Buch geschrieben, und wiiiir kommen darin vor!!!!"

Genießen wir noch den Rest des Sommers! Ich wünsche Dir eine schöne Zeit!

Helena